Tischtennis-Regionalliga der Damen Titelverteidiger WRW Kleve steht schon wieder an der Spitze

Kleve · Der Mannschaft gelingt auch beim Aufsteiger TF Oberzeuzheim ein klarer Erfolg. Warum für den Meister der vergangenen Saison trotzdem der Klassenerhalt das Ziel bleibt.

 Lea Vehreschild gewann wie ihre Teamkolleginnen beim Erfolg von WRW Kleve ihre beiden Einzel.

Lea Vehreschild gewann wie ihre Teamkolleginnen beim Erfolg von WRW Kleve ihre beiden Einzel.

Foto: Markus van Offern (mvo)

WRW Kleve macht in der Tischtennis-Regionalliga der Damen da weiter, wo die Mannschaft in der vergangenen Spielzeit aufgehört hat. Nach dem 8:2 zum Auftakt gegen die DJK BW Annen II gab es auch in der zweiten Partie einen deutlichen Erfolg für den Meister der Saison 2022/23. Der Titelverteidiger setzte sich mit 9:1 beim Neuling Tischtennisfreunde Oberzeuzheim durch und steht an der Spitze.

Das alles ist für Klaus Seipold, Teammanager der WRW-Damen, aber nur eine höchst angenehme Momentaufnahme. „Die Mannschaft hat nach der Partie zwar gesagt, dass wir vielleicht nicht ganz so kleine Brötchen backen müssen, wie wir gedacht haben. Trotzdem ist unser Ziel aufgrund der dünnen Personaldecke weiter erst einmal nur der Klassenerhalt“, sagt Seipold.

Schließlich stehen in Pia Dorißen, Maria Beltermann und Lea Vehreschild nur drei Spielerinnen regelmäßig zur Verfügung. Den vierten Platz im Team teilen sich Liza-Marie Hellenthal und Annika Meens. „Wenn alle Spielerinnen fit sind, haben wir eine Mannschaft, die gut genug ist, um in der Liga zu bestehen. Doch wenn eine der Stammspielerinnen ausfallen sollte, könnte es eng werden. Darum geht es erst einmal nur darum, so schnell wie möglich die Punkte für den Ligaverbleib zu holen“, so Seipold.

Vier Zähler hat WRW Kleve nach dem Sieg beim Neuling aus Hessen, der als Vierter der Oberliga in die höhere Klasse aufgerückt ist, auf dem Konto. Die Mannschaft hatte sich gute Chancen auf einen klaren Erfolg ausgerechnet. „Doch wir waren bei weitem nicht so deutlich überlegen, wie es das Ergebnis aussagt. Es waren einige enge Partien dabei“, sagte der Teammanager.

So wurden Pia Dorißen und Maria Beltermann im oberen Paarkreuz gegen die erst zwölf Jahre alte Kira Aeberhard, Nummer eins des Aufsteigers, stark gefordert. Sie behielten jeweils mit 3:1-Sätzen die Oberhand und gewannen wie ihre Teamkolleginnen Lea Vehreschild und Annika Meens ihre beiden Einzel. Den neunten Punkt steuerten Pia Dorißen/Lea Vehreschild bei. „Das hat richtig Spaß gemacht gegen einen sehr sympathischen Gegner. Ich hoffe, das Oberzeuzheim den Klassenerhalt schafft. Denn das Team ist eine Bereicherung für die Liga“, sagte Seipold.

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