Dämpfer für den SV Grieth

Beim Duisburger SV setzte es eine 1:3-Niederlage für den Neuling. Michel Hühner sah wegen Nachtretens die Rote Karte.

Fußball-Landesliga: Duisburger SV - SV Grieth 3:1 (2:0). Der SV Grieth hat nach der Winterpause einen ersten Dämpfer erlitten. Der Aufsteiger verlor beim Duisburger SV mit 1:3 und konnte somit die ansehnliche Vorstellung der Vorwoche nicht bestätigen. Die Zahnräder, die gegen den VfB Uerdingen noch so harmonisch ineinander griffen, hakten nun. Grieths Burkhard Schulz ging auf Ursachenforschung und landete bei Akteuren, die unter Ex-Trainer Franz-Josef Tenhagen nur zu den Ergänzungsspielern gehörten, sich nach den Winterabgängen aber einen Platz in der Startelf erkämpft hatten: "Von einem Tobias Thissen oder einem Meik Kozak erwarte ich in solch einer Partie einfach mehr.

" Die junge Garde nahm er von seiner Kritik aus: "Sie haben ihre Sache ordentlich gemacht." Grieth veränderte die Startelf nur auf einer Position: Für den an einer Bänderdehnung laborierenden Jari Ecker lief Jerome Michels auf. Das Spiel zwischen dem Tabellenachten aus Duisburg und dem SV Grieth war über weite Strecken fußballerische Magerkost. Die beste Chance auf Seiten der Gäste besaß mit Pascal Seitz der auffälligste Akteur im Trikot des SV Grieth.

Sein Schuss von der Strafraumgrenze parierte Christoph Strauß im Duisburger Kasten. Die Gastgeber waren in ihrer Spielweise vor allem eines: gnadenlos effektiv. Grieths Abwehr schlief, Dejan Lazovic tauchte aus abseitsverdächtiger Position frei vor dem Tor auf und hatte keine Mühe, den Ball zum 1:0 einzuschieben (29.). Direkt vor der Pause, demnach zum ungünstigsten Zeitpunkt, kassierten die Gäste dann Gegentreffer Nummer zwei: Eine Flanke vom Flügel flog über den kompletten Strafraum hinweg, Tim Kasaj nahm den Ball an und vollendete zur 2:0-Pausenführung.

Hoffnung keimte beim SV Grieth nach der Pause auf. Meik Kozak wurde im Strafraum gefoult und Pascal Seitz nutzte den fälligen Strafstoß, um auf 1:2 zu verkürzen (51.). Nur sechs Minuten später war der alte Abstand aber wiederhergestellt, denn erneut tauchte ein Duisburger frei vor dem Tor auf und erneut klingelte es. Dominik Hotoglu schoss zum 3:1 ein und brachte seine Elf auf die Siegerstraße. Ein Zeichen der Frustration setzte Grieths Michel Hühner kurz vor dem Schlusspfiff.

Er trat in einem Zweikampf nach und sah folgerichtig die Rote Karte.

(RP)
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