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Lokalsport: Coach Moerkerk: "Das wird sehr hart"

Lokalsport : Coach Moerkerk: "Das wird sehr hart"

Volleyball: Verbandsligist Sportvereinigung Bedburg-Hau tritt heute Nachmittag bei ART Düsseldorf II an. Die Bezirksliga-Damen stehen bei Spitzenreiter MTV Union Hamborn vor kaum lösbarer Aufgabe.

Verbandsliga-Herren:

ART Düsseldorf II - SV Bedburg-Hau (Samstag 15.30 Uhr, Sporthalle Ottweiler Straße, Düsseldorf): Vorige Saison lieferten sich Bedburg-Hau und Düsseldorf noch in der Landesliga einen spannenden Zweikampf um die Meisterschaft. Erst am letzten Spieltag entschied die damals noch von Erfolgstrainer Peter Stemmler gecoachte SVB-Sechs dieses Duell mit hauchdünnem Vorsprung für sich. Beide Mannschaften waren am Saisonende punktgleich. Dank der etwas besseren Bilanz von 46:18-Sätzen gegenüber Düsseldorfs 45:18 sicherte sich Hau Meisterschaft und den direkten Aufstieg, den sich dann Düsseldorf in der Relegation durch Siege über Langenfeld (3:1) und Deutz (3:2) sicherte.

Angesichts dieser Historie stellt Haus Spielertrainer Tobias Moerkerk vor dem neuerlichen Aufeinandertreffen mit dem Mitaufsteiger fest: "Das wird auf jeden Fall sehr hart. Düsseldorf hat eine richtig gute Truppe." Das unterstreicht auch der Tabellenstand der Sechs aus der Landeshaupt. Als Fünfter mit bisher erzielten elf Punkten hat Düsseldorf lediglich drei Zähler Rückstand auf den Tabellenzweiten Hau. Das deutet zusätzlich darauf hin, dass sich die beiden Kontrahenten erneut auf Augenhöhe begegnen werden. Angesichts dieser Ausgangslage ist sich Moerkerk sicher: "Bei uns ist jeder absolut heiß auf dieses Spiel."

Bezirksliga-Damen

MTV Union Hamborn I - SV Bedburg-Hau (Samstag ca. 16.30 Uhr, Sporthalle Burgweg, Sevelen): Haus Trainer Peter Schrievers muss auch im Duell gegen den ungeschlagenen Ligaprimus Union Hamborn weiter auf seine erfahrenste Spielerin verzichten. Nach dem im Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten Eintracht Geldern erlittenen Kreuzbandriss ist die von Schrievers zur Außenangreiferin umgeschulte Petra Stockhorst weiter nicht einsatzfähig. Höchstwahrscheinlich kann Stockhorst, die auf eine Operation verzichtete, erst Mitte Januar vorsichtig wieder ins Training einsteigen. Schrievers muss also weiter mit dem bisherigen Personal auskommen, dass im Duell mit Spitzenreiter Hamborn vor einer wohl unlösbaren Aufgabe steht. Der unbesiegte Landesliga-Absteiger gab in seinen bisherigen Spielen lediglich drei Sätze ab, so dass es eine große Überraschung wäre, wenn die Schrievers-Sechs, die sämtlich die Duelle gegen die Spitzenteams der Liga verlor, eine Zu-Null-Niederlage vermeiden könnte.

Kreisliga Kleve - Damen

1.VBC Goch II - TV Issum (Samstag 15 Uhr, Sporthalle Leni-Valk-Straße, Goch): Am eigenen Netz bestreitet das sieglose Schlusslicht Goch seine letzte Partie in diesem Jahr. Gast in der Weberstadt ist der Tabellenzweite aus Issum, gegen den sich die Zweitvertretung des VBC um die aufschlagstarke Aleksandra Cieslikowska keine großen Erfolgschancen ausrechnen. Deshalb sagt VBC-Trainer René Kemper: "Für die Mädels wäre es ein schöner Erfolg, wenn sie Issum drei Sätze etwas ärgern könnten."

TSV Wa./Wa. III - 1.VBC Goch I (Samstag ca. 17 Uhr, Sporthalle Burgweg, Sevelen): Vor dem Beginn der Spielpause zum Jahreswechsel liegt die auf Platz fünf rangierende Gocher Sechs hinter den Spitzenteams aus Weeze, Issum und Sevelen in Lauerstellung. Im Auswärtsauftritt gegen den Tabellenvorletzten Wachtendonk gilt es zum Jahresabschluss, die gute Basis für einen im neuen Jahr erfolgreichen Angriff auf die drei Spitzenteams nicht nur zu festigen sondern auch noch weiter auszubauen. Gochs Coach René Kemper weiß, dass aus diesem Grund ein Sieg seiner Schützlinge gegen die mit einigen groß gewachsenen Spielerinnen besetzte TSV-Sechs Pflicht ist. Verzichten muss Gochs Trainer auf das Angreiferduo Paula Hoffmann und Finja Zeich.

(RP)