Tischtennis: BV DJK Kellen und TTVg: Fusion

Tischtennis : BV DJK Kellen und TTVg: Fusion

Die Tischtennisvereinigung Kleve-Brienen wird sich voraussichtlich komplett dem Ballspielverein anschließen. Gut 50 Aktive des Altrhein-Klubs werden bereits zur neuen Saison in den Sporthallen der Realschule Kellen aufschlagen.

Auf der Tischtennis-Landkarte im Kreis Niederrhein wird die Anzahl der Klubs immer überschaubarer. Nachdem sich bereits die Tischtennis-Abteilung des SSV Reichswalde vor zwei Jahren aufgelöst und zum großen Teil der DJK Kleve angeschlossen hat und die Akteure des VfL Nierswalde mittlerweile im Dress des TTV Goch aufschlagen, wird sich am Ende der Saison wohl die Tischtennisvereinigung (TTVg) Kleve-Brienen dem Ballspielverein DJK Kellen anschließen.

Bestrebungen

TTVg-Vorsitzender Joachim Beisel bestätigt auf Anfrage der RP die Fusionsbestrebungen. "Hellhörig sind wir durch die Gespräche zwischen den Fußballklubs in Warbeyen, Griethausen und Kellen geworden. Das hat uns veranlasst, mal über Tischtennis in der Klever Niederung nachzudenken", erklärt Beisel. Der Ballspielverein DJK Kellen habe der diesbezüglichen TTVg-Anfrage von Beginn an positiv gegenüber gestanden.

Kellens Tischtennis-Abteilungsleiter Michael Knickrehm dazu: "Wir sind fest entschlossen, dass beide Klubs künftig gemeinsame Sache machen." Der Hauptverein mit Gerd-Udo Neuenfeldt an der Spitze habe ebenfalls grünes Licht signalisiert.

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Auf gesunden Füßen

Der finanziell auf gesunden Füßen stehenden TTVg Kleve-Brienen macht schon seit Jahren die schlechte geographische Lage zu schaffen. "Weil das Einzugsgebiet in Griethausen sehr eingeschränkt ist, gestaltet sich die Nachwuchsarbeit sehr schwierig", sagt Joachim Beisel. So werden die Akteure immer älter, von unten kommt nichts nach. "Wenn wir unsere Spielstärke im Seniorenbereich mit der guten Nachwuchsarbeit in Kellen verbinden, müsste es einen erfolgreichen Verein geben", ist Beisel vom Gelingen der geplanten Fusion überzeugt. "Mehr als 90 Prozent unserer Spieler sehen die Vorteile und haben bereits Zustimmung signalisiert." Demnach wird die TTVg wohl etwa 50 Mitglieder mit in die Tischtennis-Ehe bringen, für Kellen gehen zurzeit etwa 80 Aktive an die Tische. "Wir möchten die Fusion so schnell wie möglich durchziehen", betont Michael Knickrehm.

Bereits Ende April werden sich die TTVg, Kellens Tischtennis-Verantwortliche und Gerd-Udo Neuenfeldt an einen Tisch setzen, um ins Detail zu gehen. "Ich freu mich da riesig drüber. Bei uns sind alle hellauf begeistert", sagt Knickrehm. "Das wird eine schöne Vereinsgemeinschaft."

(RP)