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Volleyball: Bedburg-Hau beim Titelkandidaten

Volleyball : Bedburg-Hau beim Titelkandidaten

Volleyball: Gochs Bezirksliga-Damen beim Schlusslicht Favorit.

Verbandsliga-Herren: SG Duisburg FSD/RTV - SV Bedburg-Hau. Läuft die Verbandsliga-Spielzeit auch nach dem jetzt zu spielenden Hinrunden-Finale weiterhin so wie bisher ab, dann kann für den ersten Samstag im April in der Halle an der Antoniterstraße bereits die Meisterfeier terminiert werden. Dabei darf das SVB-Team dann selbst wohl nur den angestrebten eigenen Ligaverbleib feiern und Duisburgs Sechs zum Meisterschaftsgewinn und Oberliga-Aufstieg gratulieren. Darauf deutet vor dem Duell der beiden Teams (Sonntag 17 Uhr, Sporthalle Flutweg, Rheinhausen) alles hin.

Das unbesiegte Duisburger Team hat in den bisher acht absolvierten Hinrundenpartien nur drei Sätze abgegeben und dabei vor allem im Dezember im Topspiel gegen den bis dato ebenso noch unbesiegten Tabellenzweiten Würselen seine Stärke demonstriert. Klar 3:0 gewann Duisburg die Partie. Angesichts Duisburgs fast makelloser Bilanz und spielerischer Dominanz ist nachvollziehbar, dass Haus Angreifer Stephan Reinders vor dem Halbzeitfinale gegen den Titelkandidaten sagt: „Gegen Duisburg werden wir wohl kaum was reißen können. Mit einem Satzgewinn wäre ich schon sehr zufrieden.“ Dazu muss im SVB-Team, das beim Ligaprimus mit Bestbesetzung antreten kann, jedoch alles passen. „Es wird nicht einfach“, bekennt Reinders im Wissen darum, dass Spitzenreiter Duisburg nicht zu jenen Teams zählt, die Hau auf dem eigenen Weg zum angestrebten Verbandsliga-Verbleib schlagen müsste oder könnte.

Bezirksliga-Herren: SG Duisburg II - SV Bedburg-Hau II. Aller Voraussicht nach muss Haus Zweitvertretung nach Spielschluss in der Halle im Rheinberger Schulzentrum Gegner Duisburg zum Gewinn der Halbzeitmeisterschaft gratulieren. Zumindest deutet vieles vor Anpfiff der Partie am Sonntag ab 15.30 Uhr darauf hin. Die Spielgemeinschaft geht als unbesiegter Ligaprimus ans Netz und die Sechs von SVB-Trainer Guido Oster, selbst auf Rang fünf platziert, konnte im Saisonverlauf bisher noch keine Partie gegen vor ihr platzierte Teams gewinnen. Aber völlig chancenlos sind das „Ostermänner“ im Duell mit Duisburg nicht, denn seit Saisonbeginn zeigte die Formkurve des Teams ständig nach oben. Hau kann darauf spekulieren, der SG vor der Gratulationskur zum Herbstmeistertitel zumindest einen Satz abknöpfen zu können.

SV Budberg - 1.VBC Goch: Als klarer Außenseiter schlägt Ligaschlusslicht Goch am Sonntag ab 14 Uhr am Netz im Schulzentrum Rheinberg gegen den Tabellendritten Budberg auf. Wichtig ist für die junge Gocher Sechs, dass die Partie als eine Vorbereitung unter Wettkampfbedingungen auf die am kommenden Wochenende in Goch anstehende Qualifikationsrunde A zur Westdeutschen Meisterschaft der U18-Junioren ist. Nach der langen Spielpause über den Jahreswechsel kann das VBC-Team um die Mittelblocker Mika Neikes und Maik Herbst wieder den Spielrhythmus für die Qualifikationsrunde aufnehmen.

Bezirksliga-Damen: MTV Union Hamborn – SV Bedburg-Hau. Als Tabellenvierter hat das Team aus Bedburg-Hau zum Hinrundenabschluss keine Chance noch ins Spitzentrio vorzustoßen. In Sachen Vergabe des Halbzeitmeistertitels redet das Team um Spielertrainerin Petra Stockhorst aber dennoch mit. Möglich wird das durch die Paarungen im Hinrundenfinale. Ligaprimus Moers darf sich im Topspiel gegen den Tabellendritten TV Sevelen ebensowenig eine Niederlage erlauben wie der nur einen Punkt hinter Moers liegende Tabellenzweite Hamborn gegen Hau. Sollte Moers gegen Sevelen verlieren, kann Hamborn noch Herbstmeister werden. Stockhorst und ihre Schützlinge stehen also einem Team gegenüber, das keine Geschenke verteilen wird. Setzt Hau seine zuletzt im Kreispokal-Finale gezeigten Qualitäten dagegen, kann es Sonntag ab etwa 12.30 Uhr, (Sporthalle Heidweg, Süchteln) einen spannenden Schlagabtausch zwischen beiden Teams geben. Zudem gilt: Das schwere Topspiel gegen die Union ist für Stockhorsts Sechs ein perfektes Vorbereitungsspiel für das am nächsten Spieltag anstehende Lokalderby gegen Goch.

ASV Süchteln - 1.VBC Goch. Nominell zählt Gochs Gastgeber Süchteln sicher nicht zu den spielstärksten Gegner der Liga. Das macht schon die Tabelle deutlich. Süchteln als Inhaber der roten Laterne konnte bislang noch kein Spiel gewinnen und auch die ASV-Bilanz von 1:21 Sätzen nach acht Partien spricht nicht für große spielerische Qualität im Team des Tabellenletzten. Dennoch wartet Sonntag ab 11 Uhr in der Sporthalle am Heidweg in Süchteln keine leichte Auswärtsaufgabe auf die junge Gocher Sechs, gilt der ASV mit unkonventionellen Angriffen und unorthodoxen, oft nur aus der Not geborenen Spielzügen als unangenehmer Gegner. Gochs junge Sechs erfuhr es vorige Saison, als man im ersten Aufeinandertreffen mit dem ASV nach einen glatten 6:15 im Tie-Break eine 2:3-Niederlage akzeptieren musste. Im Rückspiel setzte sich das VBC-Team dann mit 3:0-Sätzen gegen Süchteln durch.