Basketball im Kreis Kleve TV Goch verliert unglücklich

Goch/Kleve · Die 72:73-Niederlage bei der BG Kaarst-Büttgen wird 0,3 Sekunden vor Schluss durch eine umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung besiegelt. Landesligist VfL Merkur Kleve unterliegt erneut.

 Ein Korb des TV Goch zählte kurz vor Schluss nicht.

Ein Korb des TV Goch zählte kurz vor Schluss nicht.

Foto: dpa/Lukas Schulze

Eine unglückliche Niederlage musste der TV Goch am sechsten Spieltag der Basketball-Oberliga bei der BG Shots Kaarst-Büttgen hinnehmen. Das Team von Trainer Michael Langenberg unterlag mit 72:73 (34:41). Die Entscheidung fiel 0,3 Sekunden vor Spielende. Nach einem vergebenen Gocher Freiwurf zählte der anschließende Tip-in des Gochers Marc Goertz nicht, stattdessen wurde zur Überraschung aller Akteure auf Ballbesitz für Kaarst entschieden. „Das war leider der traurige Höhepunkt einer schlechten Schiedsrichter-Leistung über die gesamte Spielzeit“, sagte Langenberg.

Der mit nur sieben Akteuren angereiste TV Goch wurde von Beginn an von der sehr harten und oft von den Referees nicht geahndeten Gangart des Gegners überrascht. Erst zum Ende des ersten Viertel fand das Team besser in die Partie und verkürzte den Rückstand auf 16:20. Im zweiten Abschnitt hatten die Gocher weiterhin Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden und lagen zur Pause mit 34:41 zurück.

Nach dem Seitenwechsel lieferte der Aufsteiger der BG Kaarst ein Duell auf Augenhöhe. Vor dem Schlussviertel betrug der Rückstand nur noch drei Punkte (56:59). Vier Minuten vor Spielende lag der Gast sogar mit 70:66 in Führung und verlor dann noch. „Das war eine unverdiente Niederlage. Wir müssen aber daran arbeiten, uns auch durch unfaire Mittel nicht aus dem Rhythmus bringen zu lassen“, sagte Langenberg.

TV Goch: Thimm (15), Heim (8), Goertz (17), Strodt (5), Koenen (11), Pieger (12), Eling (4).

Weiterhin sieglos ist Landesligist VfL Merkur Kleve nach der 76:81 (33:47)-Niederlage im Heimspiel gegen den Altenessener TV. Dabei gestaltete der Gastgeber die Partie nach einigen Anfangsschwierigkeiten zunächst offen. 22:23 stand es nach Abschnitt eins. Das Team geriet dann aber bis zur Pause klar mit 33:47 ins Hintertreffen, weil ihm im zweiten Viertel nur elf Punkte gelangen. Die Mannschaft von Spielertrainer Ralf Daute schaffte es zwar nach dem Wechsel, den Rückstand zwischenzeitlich auf zwei Punkte zu verkürzen. Doch die Wende gelang nicht mehr, zumal die Gäste die bessere Trefferquote hatten. „Leider haben wir uns für eine tolle Aufholjagt nicht belohnen können. Die Einstellung hat wieder gestimmt“, sagte Daute.

VfL Merkur Kleve: Kerenker (8), Jacobs, Marquardt (8), Niemeier, Bürgers, Privik, M. Daute (17), R. Daute, Rübo (2), Kalkes (35), Murariu (2), Hans (4).