Fußball: „Aus“ für KSV: Reichswalde und Keppeln steigen ab

Fußball : „Aus“ für KSV: Reichswalde und Keppeln steigen ab

Bezirksliga-Relegation: Kevelaerer SV – SC 08 Radevormwald 1:1 (0:0).

Als in der 58. Minute Ali Eryürük den Führungstreffer für die Gäste aus Radevormwald erzielte, war nach menschlichem Ermessen die Partie gelaufen. Drei Tore hätte der Kevelaerer SV nun noch erzielen müssen, um nach der 0:1-Hinspielniederlage den Klassenerhalt zu sichern. Dass dies gelingen könnte, danach sah es aber nach knapp einer Stunde Spielzeit nicht aus. Doch fünf Minuten später keimte bei den meisten der über 400 Zuschauern noch einmal Hoffnung auf. Viele waren aus dem benachbarten Winnekendonk in der Hoffnung angereist, dass bei einem Erfolg des KSV auch der Viktoria die Option eines Relegationsspiels zum Verbleib in der A-Liga erhalten bleibt. Nach einem Foulspiel im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Doch Jubeln konnten nur die Gäste, denn der Schuss von Radek Vykydal war so schwach und unplatziert, dass der Gästetorhüter nur wenig Mühe hatte, den Ball zu halten. Man muss es den Kevelaerern hoch anrechnen, dass sie nach dem verschossenen Elfmeter aus der 63. Minute die Köpfe nicht hängen ließen. Als der Ausgleich fiel, schrieb man allerdings schon die 85. Spielminute. Jan Wilbers wurde an der Strafraumgrenze freigespielt und zog trocken ab.

Damit war der Abstieg nach einem Jahr der Zugehörigkeit zur Bezirksliga besiegelt. Doch auch für anderen Mannschaften auf Kreisebene hat dieser Abstieg aus der Bezirksliga Folgen.

Durch den KSV-Abstieg entfällt die Relegation auf Kreis-Ebene. Deshalb steigen Viktoria Winnekendonk aus der Kreisliga A und die Tabellenzwölften der Kreisliga B – SSV Reichswalde, Fortuna Keppeln und GSV Geldern II – zusätzlich ab.

Kevelaerers Trainer Ferhat Ökce nach der Partie: „Es ist schon eine Riesenentäuschung. Wir sind natürlich nach dem Aufstieg mit einer großen Euphorie in die Saison gegangen und haben uns das anders vorgestellt.“

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