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Fußball: Aufstiegsrennen auf vorletzter Etappe

Fußball : Aufstiegsrennen auf vorletzter Etappe

Fußball-Kreisliga A: Mit einem Sieg in Kevelaer kann der SV Walbeck die Rückkehr in die Bezirksliga perfekt machen.

Mit dem vorletzten Spieltag der Saison 2014/15 werden die nächsten Entscheidungen um Auf- und Abstieg mehr als wahrscheinlich. Immer noch werden zwei Aufsteiger und ein Absteiger gesucht.

Kevelaerer SV - SV Walbeck (So., 15 Uhr). Mit einem Sieg für den SV Walbeck würden gleich für beide Mannschaften für klare Verhältnisse geschaffen. "Wir werden alles versuchen, das Ding klar zu machen", ist Trainer Andreas Holla zuversichtlich, dass nach dem Spiel die Sektkorken knallen werden und der Aufstieg gefeiert werden kann. Holla mahnt seine Mannen jedoch zur vollen Konzentration, zumal die Gastgeber zum Siegen verdammt sind, um den Abstieg in Kreisliga B zu verhindern. "Wir werden weiter alles daran setzen", versicherte KSV-Trainer Dieter Ehm zuletzt nach dem 3:4 gegen den GSV Geldern.

SV Donsbrüggen - FC Aldekerk (Sa., 16 Uhr). Im Rennen um die Aufstiegsplätze ist der FC Aldekerk in Donsbrüggen unter Zugzwang, will er noch den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen. "Es liegt aber nicht mehr allein in unserer Hand", sagt FC-Spielertrainer Peter Orlowski, nach der jüngsten 1:2-Niederlage gegen Grün-Weiß Vernum, die Aldekerk im Aufstiegsrennen zurück warf. Auf Donsbrügger Seite gab es zuletzt eine 2:3-Niederlage bei der DJK Twisteden mit drei Gelb-Rote-Karten gegen die Donsbrügger.

DJK Twisteden - GSV Geldern (Sa., 16.30 Uhr). "Geldern ist das einzige Team, dass wir in dieser Saison noch nicht geschlagen haben, und das würden wir gerne ändern", sagt Twistedens Co-Trainer René Kehren vor dem letzten Saisonspiel. Optimistisch darf Kehren sein, denn die DJK hat sieben Spiele in Folge gewonnen, ist aber dennoch raus aus dem Aufstiegsrennen. "Darin, dass sie befreit aufspielen können, liegt das Plus der Twistedener gegen uns", vermutet Peter Streutgens. Der Gelderner Trainer will "einen Punkt holen und damit dem Aufstieg näher kommen".

Grün-Weiß Vernum - TSV Weeze (So., 15 Uhr). Personell arg gebeutelt musste der TSV zuletzt agieren. Nun bieten sich Trainer Hartmut Bieck mehr Alternativen bei der Aufstellung, da die A-Junioren, die in ihrer Klasse den Meistertitel erringen konnten, eingesetzt werden dürfen und "heiß" sind, ihr Können bei den Senioren zeigen zu dürfen.

Auf Vernumer Seite rechnet Trainer Sascha Heigl nicht mehr damit, dass sein Team trotz rechnerischer Möglichkeit noch aufsteigen wird. "Ich habe das Ziel, sechs Punkte aus den letzten zwei Spielen zu holen. Und das heißt, dass wir uns mit einem Sieg im letzten Heimspiel von unseren Anhängern verabschieden wollen."

Concordia Goch - BV Sturm Wissel (So., 15 Uhr). Einen "versöhnlichen Abschuss" wünscht sich Gochs Spielertrainer Stephan Gregor im letzten Match der Saison für seine Grünen. Dabei wird er seine Mannen an das Hinrundenspiel erinnern, wo sie beim 0:2 keine gute Figur machten. "Wiedergutmachung", betitelt Gregor die Abschlussaufgabe. Wissel hat sich aller Sorgen entledigt und kann völlig befreit aufspielen.

SV Rindern - DJK Appeldorn (So., 15 Uhr). Während der SV Rindern theoretisch noch absteigen kann, hat sich die Appeldorner DJK die weitere Zugehörigkeit zur A-Liga bereits gesichert und kann ohne Druck agieren. "Ein schönes Gefühl", umschrieb DJK-Spielertrainer Jens Hoffmann die Gemütslage nach dem 5:1-Erfolg bei Viktoria Goch II. Nun wollen die Appeldorner weiterhin vor Rindern bleiben und daher mindestens einen Zähler bei der zweitschlechtesten Mannschaft der Rückrunde holen.

Spielfrei: Viktoria Goch II und Siegfried Materborn.

(buer)