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Aufsteiger TuS Kranenburg hat sich den Erfolg hart erarbeitet

Fußball : Aufsteiger TuS Kranenburg hat sich den Erfolg hart erarbeitet

Das Team hat in der Gruppe eins der Kreisliga A bislang positiv überrascht. Für den neuen Coach Michael Umbach ist ein Grund dafür, dass die Spieler beim Training gut mitziehen.

Zu den positiven Überraschungen in der Gruppe eins der Fußball-Kreisliga A Kleve/Geldern gehört sicherlich der TuS Kranenburg. Nachdem das Team in den vergangenen Jahren zahlreiche vergebliche Anläufe unternommen hatte, den ersehnten Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus zu schaffen, gelang dies in der abgelaufenen Spielzeit mit Bravour. Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs führte der TuS souverän die Tabelle mit 55 Punkten aus 21 Partien an.

Nach dem Aufstieg gab es allerdings einen kleinen Umbruch. Dragan Vasocic, insgesamt sechs Jahre Trainer der Gelb-Schwarzen, hatte frühzeitig seinen Rücktritt verkündet. Zudem zog es die Leistungsträger Erik Janßen, Ibo Cetiner und Philipp Roosen zum Bezirksliga-Neuling SV Rindern. So startete der Aufsteiger mit dem neuen Coach Michael Umbach in die höhere Liga. Und hier präsentierte sich die Mannschaft bisher sehr erfolgreich. Mit 13 Punkten aus sieben Partien und Platz vier in der Tabelle ging es in die erneute Corona-Zwangspause.

„Natürlich sind wir mit dem bisherigen Abschneiden sehr zufrieden“, sagt Michael Umbach. „Aber das ist auch das Ergebnis eines sehr intensiven Trainings in den vergangenen Monaten, bei dem alle Spieler toll mitgezogen haben und sich diese Erfolge auch wirklich erarbeitet haben.“ Dabei musste die Mannschaft nicht nur mit einen neuen Übungsleiter, sondern auch mit einem neuen Spielsystem zurechtkommen.

„Das hat bisher erfreulich gut geklappt. Die Mannschaft hat es mir aber auch einfach gemacht und mich gut aufgenommen“, so Umbach. Zudem herrsche in Kranenburg ein wirklicher Zusammenhalt innerhalb des Teams. „Ich lege auch Wert darauf, dass wir nicht nur zusammenarbeiten, sondern danach auch noch zusammenbleiben, um ein Bier zu trinken und miteinander zu sprechen. Das mag nach Old School klingen, ist für mich aber ein ganz wichtiger Aspekt beim Mannschaftssport. Das pflege und erwarte ich auch“, so der Coach.

Trotz des aktuellen Erfolges bleibt das Saisonziel des Neulings weiterhin der Klassenerhalt. „Bisher haben wir noch keine richtigen Rückschläge wegstecken müssen. Natürlich war das 2:6 in Kevelaer eine bittere Niederlage, da waren wir einfach nicht wirklich auf dem Platz. Auf der anderen Seite haben wir beim 4:3 in Kessel spielerisch wohl unsere beste Leistung gezeigt. Und der 2:1-Sieg im Derby beim SV Nütterden war das i-Tüpfelchen“, sagt Michael Umbach.

Aktuell müssen die Spieler individuell trainieren. „Um für etwas Motivation zu sorgen, haben wir Laufpaare gebildet. So können, im Rahmen der Vorgaben zumindest zwei Spieler zusammen ihre Laufeinheiten absolvieren. Zudem mach wir zweimal pro Woche ein Online-Training“, so Umbach. Sollte es dem TuS gelingen, die, so der Coach, „gute Laune“ zu behalten, dürften bei einer Fortsetzung der Saison noch einige positive Ergebnisse gefeiert werden.