Auf Abstand gegangen

Der FC Aldekerk und Grün-Weiß Vernum werden am Wochenende weiterhin die Aufstiegsränge belegen, weil die Verfolger sich zuletzt gegenseitig Punkte klauten. Auch die zwei Tabellenletzten stehen schon vor dem Sonntag fest.

Da die SGE Bedburg-Hau gegen den SV Herongen siegte und sich die DJK Labbeck/Uedemerbruch und der TSV Weeze 1:1 trennten, ist der Vorsprung von Tabellenführer Aldekerk und Verfolger Vernum weiter komfortabel. Am Tabellenende hingegen können der TuS Kranenburg und der SV Nütterden selbst mit ihrem jeweils ersten Saisonsieg die Abstiegsränge nicht verlassen – vorausgesetzt, es bliebe bei vorübergehend vier Absteigern.

SGE Bedburg-Hau – Grün-Weiß Vernum (So., 15 Uhr). Sowohl die tabellendritte SGE (6:1 gegen Herongen) als auch der Zweite Vernum (5:1 in Auwel-Holt) waren vergangenen Sonntag in Torlaune. "Der Favorit ist Vernum", sagt Detlev Remmers, Trainer der Gastgeber, "denn die haben die Tormaschine Niklas van Houdt." Remmers' Kollege Bodo Heitbrede denkt gar nicht daran, die Favoritenrolle anzunehmen: "Wir haben in Hasselt auch schon einmal 0:5 verloren. Das ist Warnung genug."

TuS Kranenburg – SC Auwel-Holt (So., 15 Uhr). Gegen Pfalzdorf war der TuS wieder nah dran an seinem ersten Saisonsieg, aber die Torausbeute verhinderte dies. "Knipser gesucht", titelt Kranenburgs Spielertrainer Andreas Janßen. "Vielleicht können wir gegen einen Gegner auf Augenhöhe mal unsere Heimstärke in drei Punkte umsetzen", ergänzt er. Der Gast aus Auwel-Holt ist nach Sicht des Trainers ein wenig in Planungsrückstand: "Bis zum 10. Spieltag hatte ich mir zwölf Punkte gewünscht", sagt Coach Thomas Kucken und gibt zu: "Das zu erreichen wird schwer."

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SV Nütterden – TSV Weeze (morgen, 16 Uhr). "Irgendwie drei Punkte holen" lautet nach wie vor das Ziel des personell dünn besetzten SV Nütterden und seines Trainers Frank Heymen. "Das einzig positive an unserer Situation ist, dass wir nie in der Favoritenrolle sind und daher unterschätzt werden können", sagt Heymen weiter. Sandro Scuderi, Trainer des TSV Weeze, nimmt hingegen die Favoritenrolle an: "Unser Selbstbewusstsein stimmt, und daher soll ein Sieg her."

Viktoria Goch II – FC Aldekerk (morgen, 18 Uhr). Dass seine Mannschaft jede Woche ein anderes Gesicht hat, gefällt Gochs Spielertrainer Torsten Vöckel nicht: "Das ist ein großes Problem." Aber Vöckel ist dennoch für das Heimspiel gegen den Spitzenreiter guter Dinge: "Gegen die stärkeren Mannschaften spielen wir gut", hat er festgestellt. Und so nimmt Aldekerks Trainer Marcus Frey die Gocher "auch nicht auf die leichte Schulter". Im Angriff wird Martin Rörthmans wohl nicht auflaufen. SV Donsbrüggen – SV Herongen (So., 15 Uhr). In den Augen von Herongens Coach Jan Schröers erhielt man beim 1:6 in Hasselt die Quittung für fehlende Fitness und Alternativen in der Aufstellung. "Wir müssen überhaupt erstmal wieder anständig trainieren können, dann sehen wir von Spiel zu Spiel weiter", sagt Schröers. Auch Donsbrüggen bekam das vergangene Wochenende nicht gut. Nach dem 0:4 in Wissel will Trainer Volker Segers punkten.

(RP)