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Lokalsport: Appeldorn gleicht in letzter Minute aus

Lokalsport : Appeldorn gleicht in letzter Minute aus

Fußball-Kreisliga A: Auwel-Holts Sieg gegen das Schlusslicht SV Grieth ist nicht überraschend, der 2:0-Heimerfolg des Lokalrivalen SV Herongen über den Tabellendritten Sturm Wissel schon eher. Pfalzdorf ist vorübergehend Erster.

Drei Spielausfälle gab es gestern, darunter auch das Spitzenspiel TSV Weeze gegen den FC Aldekerk. Durch die Zwangspause des FC übernimmt Alemannia Pfalzdorf nach einem 2:0-Sieg über den Kevelaerer SV die Tabellenspitze. Ausgefallen sind außerdem die Partien SV Bedburg-Hau gegen SV Sevelen II und DJK Labbeck/Uedemerbruch gegen GSV Geldern.

SC Auwel-Holt – SV Grieth 2:0. Wie von Trainer Marcel Lemmen erwartet setzte sich sein Team gegen den Tabellenletzten durch. Mit der Chancenverwertung wollte Lemmen nicht zufrieden sein. Er meint: "Wir hätten zur Halbzeit schon mit drei Toren Vorsprung führen können." Nach 45 Minuten stand es aber erst 1:0 durch ein Tor von Frederik Gravendyck (33.). Der Ein-Tor-Vorsprung war Auwel-Holt zu wenig, auch wenn Grieth selten vor das Auwel-Holter Tor kam. Thomas Mülders erzielte das erlösende 2:0 nach 83 Minuten. Grieths Trainer Jürgen Zeegers meint: "Das waren zwei dumme Gegentore. Es wäre mehr für uns drin gewesen."

SV Herongen – BV Sturm Wissel 2:0. Für die Gäste bedeutet die Niederlage in Herongen einen Rückschritt im Aufstiegskampf. "Mir fällt mit diesem Erfolg ein Stein vom Herzen", gibt HSV-Trainer Andreas Pasch zu. Seine Elf war schon früh durch Sven Maassen in Führung (22.). Trotz kämpferischer Überlegenheit stand es lange 1:0, ehe Andre Lemmen kurz vor dem Ende den 2.0-Endstand besorgte. "Herongen hat verdient gewonnen", urteilt BV-Trainer Ottmar Döllekes.

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SV Donsbrüggen – DJK Appeldorn 2:2. Das war eine gefühlte Niederlage für die Gastgeber, die nach torloser erster Halbzeit mit zwei Treffern vorne lagen und mehrere Hochkaräter zum 3:0 liegen ließen, in der 80. Minute den Anschluss und in der Nachspielzeit sogar noch den Ausgleich hinnehmen mussten. "Einerseits müssen wir den Deckel drauf machen, andererseits dürfen wir eine 2:0-Führung nicht aus Hand geben", sagt SVD-Trainer Frank Bleisteiner somit auch entsprechend bedient. Appeldorns Coach Manni Priewe hingegen freut sich über den Zähler: "Es ist selten, dass ich sagen muss, dass wir unverdient einen Punkt geholt haben, aber heute war das so. Donsbrüggen war 80 Minuten spielbestimmend, hat nach dem 1:2 aber den Fehler gemacht, den Vorsprung nur noch verteidigen zu wollen."

Alemannia Pfalzdorf – Kevelaerer SV 2:0. Den zuvor erwarteten Ausgang nahm die Partie am Gocher Berg, wo die seifige Asche kein gutes Spiel zuließ. Dennoch erspielten sich die Gastgeber aber nicht so viele Torchancen wie gewohnt. "Auf Ranft und Offermanns war einmal mehr Verlass", freut sich Pfalzdorfs Spielertrainer Peter Franke. "Pfalzdorf hat verdient gewonnen. Wir haben gut dagegen gehalten", ist KSV-Trainer Dieter Ehm mit der Darbietung seiner Jungs einverstanden. "Die Fehler wurden eiskalt bestraft", meint Ehm, der schon vor dem Anpfiff wusste, dass "Pfalzdorf kein Maßstab für uns ist".

TuS Kranenburg – Concordia Goch 1:5. Nichts zu erben gab es beim Heimdebüt von Neu-Trainer Marco Wessels für den TuS. "Goch hat mit einer hohen Effektivität gespielt. Wir haben uns Mühe gegeben, hatten aber zu viele Abspielfehler im Aufbau", sagt Wessels, der häufig nur "Stückwerk" sah. In den Augen von Stephan Gregor, Spielertrainer der Concordia, hätte der Erfolg "zwei, drei Tore höher ausfallen können, ist aber so auch in Ordnung". Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand Goch zunehmend besser ins Spiel und brachten einen nicht gefährdeten Dreier dank zwei Toren von René Schneider und dreien von Marc Verbeten nach Hause.

(RP)