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Lokalsport: Am Ende in Velbert mit 1:4 klar "abgeschossen"

Lokalsport : Am Ende in Velbert mit 1:4 klar "abgeschossen"

Fußball-Oberliga: Der SV Hönnepel-Niedermörmter musste sich nach schneller Führung durch Dennis Terwiel deutlich geschlagen geben.

Die weite Fahrt ins Bergische Land hätten sich die Anhänger des Fußball-Oberligisten SV Hönnepel-Niedermörmter sparen können. Die Mannschaft vom "bebenden Acker" kassierte beim Tabellenzweiten Sport- und Spielvereinigung Velbert 02 eine deutliche 1:4-Niederlage. Die beiden entscheidenden Treffer fielen dabei allerdings in den letzten 120 Sekunden.

Bis zu diesem Zeitpunkt durften die Schützlinge von Trainer Georg Mewes noch auf den Gewinn eines Punktes hoffen. Die Höhe der Niederlage "wurmte" den Coach: "Wir haben verdient verloren, ein 1:2 wäre aber das richtige Ergebnis gewesen."

Und dabei hatte alles so gut begonnen für die Schwarz-Gelben. Bereits nach knapp drei Minuten zog Dennis Terwiel von der Strafraumgrenze ab. Die Kugel landete, noch leicht abgefälscht, unhaltbar im Velberter Tor. Ein Auftakt nach Maß also für den Gast, der wenig später aber Glück hatte, dass der Ball nach einem Freistoß an der Oberkante der Latte landete.

Die Hausherren übernahmen auf dem Kunstrasen Am Berg Velbert mehr und mehr die Initiative, ohne sich zunächst große Chancen erspielen zu können. Brenzlig wurde es erstmals nach 25 Minuten, Terwiel musste auf der Linie für den geschlagenen Tim Weichelt retten. Fünf Zeigerumdrehungen später war dann aber der Ausgleich fällig. Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Nedzad Dragovic nur ungenügend abwehren. David Müller war zur Stelle und sorgte für den verdienten Ausgleich. Kurz vor dem Wechsel musste nach einem Eckstoß noch einmal das Aluminum für Hö.-Nie. den Rückstand verhindern. Das Remis zur Pause war ein wenig schmeichelhaft für das Mewes-Team.

Den nächsten Aufreger gab es nach 53 Minuten. Heinrich Losing sollte der Ball im Strafraum an die Hand gesprungen sein. Der Routinier beteuerte vehement seine Unschuld, Schiri Benjamin Keck ließ sich jedoch bei seiner Entscheidung nicht beeinflussen. Dimitrios Pappas ließ sich die Elfmeterchance nicht entgehen und traf flach zum 2:1.

Nach gut einer Stunde brachte "Schorsch" Mewes Kevin Barra für Yusuf Allouche, um noch einmal für neuen Schwung zu sorgen. Velbert gelang es allerdings fast mühelos, die Kontolle über das Spiel zu behalten. Nach 68 Minuten versuchte sich noch einmal Marc Beckert, aber sein harmloser Flachschuss landete in den Händen von Philipp Sprenger, der ansonsten von den Schwarz-Gelben nicht mehr geprüft wurde. Die SSVg. hatte noch zwei Freistoßgelegenheiten aus aussichtsreichen Positionen, konnte daraus aber kein Kapital schlagen.

Nach 87 Minuten war der der Sieg der Mannen von Andre' Pawlak in trockenen Tüchern. Nach einer Ecke war Milko Trisic zur Stelle und beförderte den Ball ins Tor, ein Rettungsversuch war nicht von Erfolg gekrönt. Mit dem Schlusspfiff unterlief Dragovic dann noch ein unglückliches Eigentor, so dass die Schlappe noch deutlich wurde.

(RP)