Fußball-Kreispokal Kleve/Geldern Alemannia Pfalzdorf setzt Siegesserie im Kreispokal fort

Goch · Spannung, zwei Rote Karten und ein großer Pechvogel: Der Spitzenreiter der Kreisliga A schlägt den Bezirksligisten SV Rindern mit 3:2 nach Verlängerung.

  Alemannia-Coach Thomas Erkens: „Der Sieg ist teuer erkauft.“

Alemannia-Coach Thomas Erkens: „Der Sieg ist teuer erkauft.“

Foto: Evers, Gottfried (eve)

Alemannia Pfalzdorf hat seine Serie im Pokalwettbewerb des Fußball-Kreises Kleve/Geldern fortgesetzt. Der Spitzenreiter der Kreisliga A gewann am Mittwochabend vor 250 Zuschauern das Heimspiel gegen den Bezirksligisten SV Rindern mit 3:2 (1:1, 1:0) nach Verlängerung. Die Mannschaft feierte damit den zwölften Sieg in Folge in dem Wettbewerb und darf weiter davon träumen, zum vierten Mal hintereinander den Einzug in den Niederrheinpokal zu schaffen.

„Wir freuen uns natürlich sehr über diesen Erfolg, den wir allerdings auch teuer erkaufen mussten“, sagte der Pfalzdorfer Trainer Thomas Erkens. Denn zwei Akteure werden vorerst ausfallen. Cem Artas zog sich in der Partie eine Muskelverletzung zu. Außerdem sah Luca Stratmann wie der Rinderner Philipp Verfürth in der zweiten Minute der Nachspielzeit die Rote Karte. Verfürth wurde vom Platz gestellt, weil er nachgetreten hatte. Er löste mit seiner Aktion eine Rudelbildung aus, nach der Stratmann ebenfalls des Feldes verwiesen wurde.

Der SV Rindern, bei dem Trainer Christian Roeskens einigen Akteuren eine Chance gab, die zuletzt nicht erste Wahl waren, hatte zwar mehr Spielanteile. Doch er machte zu wenig daraus. „Wir haben im Angriff oft die falschen Entscheidungen getroffen, was sicherlich auch daran lag, dass die Mannschaft in dieser Besetzung noch nicht oft zusammengespielt hat“, so Roeskens.

Die Alemannia, die in der Meisterschaft in dieser Saison ebenfalls noch unbesiegt ist, stand in der Defensive gut und konterte gefährlich. Nick Helmus sorgte in der zwölften Minute für die Führung. Attila Ercan (69.) gelang mit einem verwandelten Elfmeter der Rinderner Ausgleich. Es ging in die Verlängerung, in der Biyan Kesen (98.) den Gast in Führung brachte. Die hielt allerdings nicht lange. Jamie Caspers (104.) traf zum 2:2 für die Alemannia. Es deutete dann viel darauf hin, dass die Partie im Elfmeterschießen entschieden werden müsste. Doch der Rinderner Tristan Zwartjes avancierte zum Pechvogel des spannenden Pokalduells. Er machte den Sieg der Alemannia in der 120. Minute mit einem Eigentor perfekt.