Fußball: Alemannia hofft auf Ausrutscher

Fußball : Alemannia hofft auf Ausrutscher

Fußball-Kreisliga A Kleve-Geldern: Das absolute Spitzenspiel steigt am Sonntag zwischen SV Straelens Reserve und Tabellenführer Weeze.

Nur noch fünf Spieltage sind in der Kreisliga A zu absolvieren und die Spannung ist so Groß wie lange nicht mehr. Denn rein rechnerisch sind weder Meisterschaft und Aufstieg noch der Abstieg entschieden.

SGE Bedburg-Hau II – Uedemer SV (So., 13 Uhr). Auf 13 Uhr vorverlegt wurde das Duell der beiden Mannschaften. Während die Gastgeber derzeit noch jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt benötigen, haben die Gäste bereits sieben Punkte Vorsprung auf die Reserve der SGE. Doch die Gastgeber um Trainer Raphael Erps wollen unbedingt an die Leistung der Vorwoche beim 5:2-Auswärtserfolg in Vernum anknüpfen. „Das war eine tolle Teamleistung. Und natürlich wollen und müssen wir weiter punkten“, weiß Erps. Die Gäste werden nicht auf „Teufel komm raus“ ihr Heil in der Offensive suchen. „Wir wollen den Abstand zum Gegner auf jeden Fall nicht kleiner werden lassen“, gibt Martin Würzler, Trainer des USV, zu verstehen.

SV Straelen II – TSV Weeze (So., 15 Uhr). Das absolute Spitzenduell des Tages findet an der Römerstraße in Straelen statt. Dabei empfängt die Reserve des SVS als Tabellenzweiter den Spitzenreiter aus Weeze. Der TSV hat derzeit 57 Punkte auf der Habenseite, also fünf Zähler mehr als der SVS. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Baumann hat aber bisher ein Spiel weniger ausgetragen als der Gast. Mit einem Sieg könnten die Gastgeber dann spätestens am 29. Spieltag, wenn der TSV spielfrei hat, die Tabellenführung übernehmen. „Wir wollen natürlich ein Zeichen setzen und die drei Punkte hierbehalten. Wir wissen um die Wichtigkeit der Partie, erwarten aber auch einen starken Gegner“, blickt Friedel Baumann auf das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenmannschaften. „Wir freuen uns auf dieses Duell. Ich erwarte eine Partie auf Augenhöhe, in der die Tagesform und der unbedingte Wille zum Erfolg am Ende den Ausschlag geben werden“, fiebern Marcel Zalewski und sein Team ebenfalls diesem Duell entgegen.

SV Siegfried Materborn – SV Blau-Weiß Herongen (So., 15 Uhr). Eine realistische Einschätzung der aktuellen Tabellensituation herrscht in Materborn vor. „Machen wir uns nichts vor, wir sind quasi schon abgestiegen“, analysiert Trainer Ingo Pauls. „Doch obwohl wir personell im Moment arg gebeutelt sind, werden wir alles versuchen, um gegen diesen starken Gegner zu punkten“. Herongens Spielertrainer Sebastian Tissen gibt vor der Partie als Ziel aus: „Wir wollen drei Punkte und uns selber wieder für unseren Aufwand belohnen.“

Viktoria Winnekendonk – SC Blau-Weiß Auwel-Holt (So., 15 Uhr). Die Gastgeber stecken auch nach der 1:4-Niederlage am Dienstagabend in Wissel weiter in höchster Abstiegsgefahr. „Wir müssen weiter kämpfen und endlich wieder unsere Chancen verwerten“, hofft Rainer Luyven auf eine Leistungssteigerung seiner Elf. „Wir hoffen natürlich die gleiche Leistung wie in Weeze abrufen zu können, allerdings mit einem besseren Ende für uns“, sieht Auwel-Holts Trainer Lars Allofs dem Auswärtsspiel optimistisch entgegen.

SV Union Wetten – SV 06 Donsbrüggen (So., 15 Uhr). Für die Gastgeber wird es allerhöchste Zeit für einen Dreier, wollen sie den Anschluss an das rettende Ufer nicht verpassen. „Wir hatten nach der Niederlage in Vernum in der Woche einiges aufzuarbeiten. Ich hoffe, dass nun jeder Spieler weiß, worum es geht“, fordert Wettens Übungsleiter Marcel Lemmen eine Reaktion seiner Mannschaft. Die Gäste haben ein Spiel weniger ausgetragen als die Union und fünf Punkte mehr auf dem Konto. „Wir wollen den Abstand auf jeden Fall halten“, ist das Ziel von Trainer Christian Roeskens und seinem Team.

SV 19 Sevelen – SV Grün-Weiß Vernum (So., 15 Uhr). Nach dem 3:1-Auswärtssieg im Pokal-Viertelfinale bei Siegfried Materborn am Dienstagabend wartet nun das Derby gegen Vernum auf die Gastgeber. „Wir haben noch etwas gutzumachen und wollen unbedingt gewinnen“, gibt Sevelens Trainer Gunnar Gierschner klar die Marschroute für sein Team vor. Enttäuscht war Vernums Trainer Sascha Heigl nach der 2:5-Heimniederlage gegen die Reserve der SGE Bedburg-Hau. „Wir sind noch nicht durch. Aber die Mannschaft muss ihr Potential abrufen, um in Sevelen zu punkten.“

Alemannia Pfalzdorf – SV Arminia Kapellen-Hamb (So., 15 Uhr). Die Gastgeber hoffen auch weiterhin auf einen Ausrutscher der beiden Topteams und wollen dann zur Stelle sein. Deshalb gilt Thomas Erkens Ansage: „Wir wollen aus den restlichen Spielen das Maximum herausholen. Allerdings wird das eine schwere Aufgabe, die uns alles abverlangen wird.“ Gelassen werden die Gäste aus Kapellen anreisen. „Wir können die Partie abwartend agieren. Es wäre schön, wenn wir in Pfalzdorf zu Punkten kämen“, erklärt Co-Trainer Frank Käter das Ziel für sein Team.

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