Fußball : Alemannia: Hebel umlegen

Labbeck/Uedemerbruch – SVDonsbrüggen. Weiterhin punkten möchte Donsbrüggens Trainer Volker Segers, "auch wenn dies kein leichtes Unterfangen wird". Mit der Einstellung, die insbesondere in der zweiten Hälfte gegen die SGE gezeigt wurde, ist Segers jedoch zuversichtlich. Bei der DJK ist momentan weniger der Aufstieg oder der Abstieg ein Thema, eher die Personalnot. "Dafür liefert das Team aber tolle Leistungen", freut sich Trainer Thomas Haal.

Alemannia Pfalzdorf – SV Issum. "Wir haben es weiter selbst in der Hand." Nach den Patzern von Uedem (2:2) und Hö./Nie. II (1:2) wollen die Alemannen gegen den SV Issum "den Hebel wieder umlegen und eine konzentrierte Leistung abrufen", sagt Pfalzdorfs Trainer Tommy Erkens. Beim abstiegsbedrohten SV Issum erwartet Trainer Nils Kerkhoff nach Gesprächen mit seinen Spielern "eine Antwort auf die Frage, was die Mannschaft eigentlich will", so Kerkhoff. "Mit den Leistungsschwankungen der letzten Wochen darf es nicht weitergehen."

SV Nütterden – SV Hönnepel/Niedermörmter II. Die Personalnot des SV Nütterden mache sich vor allem in der Defensive bemerkbar, sagt Trainer Markus Hierling. "Gegen Hö./Nie. wissen wir also, wo etwas zu tun ist." Mit drei Siegen in Folge hat sich die Reserve des SV Hö./Nie. wieder in Schlagweite zu den Aufstiegsplätzen geschossen. Trainer Markus Nickel möchte aber nicht nur Punkte: "Ich hoffe, dass wir mal über 90 Minuten Fußball spielen."

TSV Weeze – SV Herongen (Samstag, 15.30 Uhr). "Nun müssen wir im Abstiegskampf auch einmal Punkte dort holen, wo wir uns sie eigentlich nicht ausrechnen", sagt Weezes Trainer Wilfried Steeger. Um dies gegen Herongen zu schaffen, trainierte Steeger Torschüsse. "Wir hatten uns gegen Nütterden mehr versprochen", sagt HSV-Trainer Jan Schröers. Er erwartet gegen Weeze einen heißen Tanz, "weil das ein schwerer Gegner für uns ist".

(RP)
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