A-Liga: Alemannia Pfalzdorf besiegt den TSV Nieukerk 4:3

Kreisliga A : A-Ligist Pfalzdorf feiert 4:3-Krimisieg

Früh ging der TSV Nieukerk in Führung, Alemannia Pfalzdorf aber behielt die Nerven. Klassenprimus SV Rindern feiert neunten Heimspiel in Folge.

Am letzten Spieltag in der Kreisliga blieben die Überraschungen aus.

SV Rindern - Grün-Weiß Vernum 4:1 (1:1). Gemessen an den eigenen Ansprüchen konnten die Gastgeber in Durchgang eins alles andere als überzeugen. „Das waren wirklich schlechte 45 Minuten von uns“, sagte auch Rinderns Trainer Joris Ernst vor dem Gang zum Halbzeittee. Die Gäste aus Vernum, die zuvor acht Partien ungeschlagen waren, stellt die Räume geschickt zu und verhinderten so, dass Rindern in sein schnelles und gefährliches Kombinationsspiel kam. Zwar sorgte Kosovar Demiri nach elf Minuten für die Führung der Zebras, doch Sicherheit verlieh dieses Tor seinem Team nicht.

Mit zunehmender Spieldauer nutzten die Gäste die Stellungsfehler der Schwarz-Weissen immer besser aus und erzielten in Minute 41 durch Phillip Stutzinger  den hoch verdienten Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel begann Rindern couragierter, doch Vernum hielt erneut dagegen. Erst eine feine Einzelleistung von Julian Medrow zum 2:1 (58.) brachte die Wende. Als Vernum in Minute 78 auch noch ein Eigentor unterlief, war die Partie gelaufen. Erneut Demiri sorgte für den Endstand. „Wir haben uns in Durchgang zwei gesteigert und am Ende auch verdient gewonnen“, sagte Joris Ernst nach der Partie. „Der Sieg ist zu hoch ausgefallen. Wir haben uns leider für eine engagierte Leistung nicht belohnt, auch weil wir im Abschluss nicht zielstrebig genug waren“, analysierte Sascha Heigl.

SV Nütterden – GSV Geldern 1:1 (1:0). Bei böigen Windverhältnissen sorgen zwei „Sonntagsschüsse“ für ein Unentschieden auf der Sportanlage in Nütterden. In Durchgang eins versäumten es die Gastgeber ihre Chancen zu nutzen und führten nach einem Treffer durch Marcel Reintjes zur Halbzeit nur mit 1:0. Im zweiten Durchgang war es nach 63 Minuten Daniel Hanputluoglu, der den Ausgleich erzielen konnte. „Wir haben es heute leider nicht geschafft unsere Überlegenheit auch in Tore umzumünzen“, sagte Nütterdens Trainer Joachim Böhmer.

Uedemer SV – SG Kessel/Ho-Ha 2:0 (0:0). In einer Partie auf überschaubarem Niveau erzielten die Gastgeber erst in Unterzahl die beiden Tore. Maik Hemmers musste nach 78 Minuten verletzt vom Feld. Da Trainer Würzler das Wechselkontingent zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschöpft hatte, spielte Uedem nur mit zehn Akteuren weiter. Christopher Paeßens (88.) und Tim Kerkmann (90.+4) trafen für den USV. „Schlussendlich zählen nur die drei Punkte“, erklärte Martin Würzler nach dem Abpfiff. „Ein Remis wäre verdient gewesen“, erklärte Kessels Sportlicher Leiter Gilbert Wehmen unserer Redaktion.

Alemannia Pfalzdorf – TSV Nieukerk 4:3 (3:2). Bereits am Samstag rang die Alemannia aus Pfalzdorf in einer ereignisreichen Partie den TSV Nieukerk nieder. Der ging bereits früh durch Marten Kaufels in Führung. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Platzherren in Person von Luca Eikemper die passende Antwort fanden. In der Folge erhöhten Nick Helmus und erneut Eikemper auf 3:1, Kaufels verkürzte auf 3:2. Nach dem Seitenwechsel gelang Leon Holtmanns gar der Ausgleich, doch Benjamin Strodt brachte Pfalzdorf den Sieg (81.). „Das war eine ärgerliche, weil unverdiente Niederlage“, konstatierte TSV-Trainer Wilfried Steeger. „In den letzten 20 Minuten waren wir die bessere Mannschaft. Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen.“

Kevelaerer SV – SV Donsbrüggen 3:1 (2:1). „Wir haben die erste halbe Stunde komplett verschlafen, das war der Knackpunkt“, gestand Christian Roeskens, Trainer der Gäste aus Donsbrüggen. „Nach dem Anschlusstreffer waren wir besser im Spiel, doch mit dem 1:3 war die Messe dann gelesen. Der Sieg ist verdient, aber am Ende des Tages haben wir uns auch ein Stück weit selbst geschlagen.“ In Halbzeit eins war der KSV durch zwei Tore von Sven van Bühren mit 2:0 in Führung gegangen. Sebastian Verrieth sorgte für den Anschlusstreffer. In der 84. Minute verwandelte van Bühren dann einen Elfmeter zum spielentscheidenden 3:1 und schnürte so einen Dreierpack. „Im Großen und Ganzen war das verdient. Wir waren über weite Strecken der Partie überlegen, hätten das ein oder andere Tor mehr erzielen können“, sagte KSV-Trainer Ferhat Ökce.

SV Sevelen – Union Wetten 5:2 (2:1). Im Lager des SV Sevelen herrscht aktuell große Zufriedenheit. Nun zog die Union aus Wetten den Kürzeren. Und das obwohl sie zunächst durch Christian Tombergs in Führung gingen und ab der 30. Minute nach einer Roten Karte gegen Sevelens Michael Sibben in Überzahl agierten. Martin Backus hatte zuvor das 1:1 erzielt. Mit einem Mann weniger schraubte der SV Sevelen durch Andreas Terhoeven, Andre Leenen, Dustin Ronnes und Philipp Langer den Spielstand bis zur 56. Minute auf 5:1 in die Höhe. In den Schlussminuten betrieb Tombergs noch ein wenig Ergebniskosmetik.