Tischtennis: 5:3-Führung noch verspielt

Tischtennis : 5:3-Führung noch verspielt

Neuling DJK Rhenania Kleve musste sich in der Tischtennis-Regionalliga beim ASV Wuppertal mit 6:9 geschlagen geben. Das obere Paarkreuz ging überraschend gänzlich leer aus.

Herren-Regionalliga

ASV Wuppertal - DJK Rhenania Kleve 9:6 (35:27-Sätze): Regionalliga-Neuling DJK Kleve verpasste die große Chance, sich frühzeitig ins gesicherte Mittelfeld abzusetzen. Trotz einer 5:3-Führung beim ASV Wuppertal musste sich die Rhenania nach vier Stunden Spielzeit mit 6:9 geschlagen geben.

Verheißungsvoll

Dabei hatte es zu Beginn der umkämpften Partie noch verheißungsvoll für die DJK-Sechs ausgesehen. Franco Loggia/Christian Wipper konnten überraschend Wuppertals Spitzendoppel Chen/Ahrens mit 11:8 im Entscheidungssatz niederkämpfen und auch Mathew Ware/Konstantin Schröder blieben gegen Kizilates/Adler vorn. Ismet Erkis/Rainer Kopittke mussten sich im fünften Satz Höhl/Agresti beugen. Waren im oberen Paarkreuz Niederlagen gegen den überragenden ASV-Chinesen Binggiang Chen einkalkuliert worden, so überraschte schon, dass sowohl der Engländer Mathew Ware als auch Franco Loggia gegen Wuppertals Nummer 2 Bernd Ahrens das Nachsehen hatten. Die erfolgreichsten DJK-Akteure schlugen diesmal im mittleren Paarkreuz auf: Konstantin Schröder setzte sich sowohl gegen Michael Höhl als auch Kagan Kizilates jeweils in fünf Sätzen durch, Ismet Erkis schlug Kizilates, unterlag aber Höhl. Unerwartet war das Abschneiden der Rhenanen im unteren Mannschaftsdrittel. Lediglich Christian Wipper blieb gegen Thorsten Wrobel obenauf, während Rainer Kopittke sowohl gegen Anton Adler als auch Thorsten Wropbel das Nachsehen hatte.

Spannend

Beim Spielstand von 8:6 für Wuppertal wurde es richtig spannend, weil Christian Wipper gegen den Jugendspieler Anton Adler in den Entscheidungssatz musste und am Nebentisch bereits das Schlussdoppel Ware/Schröder zum Schläger griff. Da Wipper letztlich nach 7:11 dem Youngster gratulieren musste, war die Begegnung mit 6:9 verloren. Die ASV-Taktik, die etatmäßige Nummer 6 Maurizio Agresti nur im Doppel aufzubieten und dafür den talentierten Anton Adler im Einzel einzusetzen, erwies sich am Ende als entscheidender Schachzug.

Mit 6:6-Zählern rangiert die Rhenania zurzeit auf Rang sieben.

(RP)
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