Lokalsport 4:0 in Budberg: Viktoria zieht locker in nächste Runde ein

Lokalsport · Budberg - Viktoria Goch 0:4: Der SV Budberg bleibt für die Gocher ein äußerst angenehmer Gegner. Fielen die beiden Ligaerfolge den Weberstädtern in der Vorsaison schon recht leicht, so glich der Gang durch die zweite Runde des Verbandspokals am gestrigen Sonntagnachmittag zumindest phasenweise einem gemütlichen Sommerspaziergang.

 Tim Janz markiert in dieser Szene die Gocher 1:0-Führung.

Tim Janz markiert in dieser Szene die Gocher 1:0-Führung.

Foto: Fischer

Jederzeit das Geschehen kontrollierend konnten die Gocher einen souveränen 4:0-Auswärtserfolg einfahren und dürfen die "gute Nebensache" Pokal, wovon Coach Manfred Tebeck im Vorfeld der Partie gesprochen hatte, nun noch weiter genießen. Lediglich in der Anfangsphase taten sich die Schwarz-Roten etwas schwer, doch Sascha Horsmann war zweimal gegen Sanverdi auf dem Posten. Ein erstes Ausrufezeichen für Goch setzte der starke Steffen Murke mit einem Pfostentreffer (18.). Dem sollte schon bald ein Gocher Doppelschlag folgen: Nach Diagonalball von Stefan Osman-Reinkens vollstreckte Tim Janz zur Gocher Führung (27.). Selbiger setzte vier Minuten später Konstantin Nagel ein, der mustergültig den Kopf von Pierre Wetzels fand. Dennis Hommers hätte sogar noch für einen größeren Vorsprung sorgen können (35.), es ging aber mit 0:2 in die Kabine. Nach dem Wechsel verständigten sich die Teams zunächst auf einen klassischen Sommerkick. Beide Mannschaften schalteten einen Gang zurück, die Gastgeber glaubten nicht mehr an ihre Chance. Mitte der zweiten Hälfte war die Partie dann auch endgültig entschieden, nachdem Dennis Hommers per Flachschuss aus etwa 18 Metern (65.) und der eingewechselte Levon Kurikciyan per Abstauber (70.) auf 0:4 erhöht hatten. Zuvor war Pierre Wetzels nach einem Solo noch am Budberger Keeper gescheitert (56.), was aber letztlich nicht ins Gewicht fiel. "Phasenweise war zwar auch noch etwas Sand im Getriebe, aber insgesamt war das eine ordentliche Leistung und wir sind eine Runde weiter", resümierte Manfred Tebeck.

(RP)
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