Leichtathletik : Der dritte Lauf im Glanze des Lichtes

Im vergangenen Jahr gingen mehr als 1000 Sportler beim Lichterlauf im Forstgarten an den Start. Am 29. März ist es wieder so weit. Die Überschüsse werden für die Erweiterung und Instandhaltung der Beleuchtungsanlage verwendet.

Die Klever Sportszene ist mit dem Lichterlauf mittlerweile um eine Tradition reicher: Die Veranstalter TriFUN Kleve e.V. und Laufsport bunert Kleve wagten sich 2017 an eine Veranstaltung im Antlitz der Dämmerung. Mit Erfolg: Im vergangenen Jahr überquerten 1069 Läufer die Start- und Ziellinie auf der Wasserburgallee. „Habt Ihr noch keine Ziele für das nächste Jahr? Dann habt Ihr jetzt Eins“, spornt Veranstalter Marco van Beek auf seiner Informationsseite an. Unter dem Motto „Support your City - be part of it“ steht nun am 29. März die dritte Auflage des Lichterlaufs bevor. „Mit dem Lichterlauf endet die Winterzeit, weshalb es abends dann wieder länger hell ist“ sagt Andreas Meyer, Vorsitzender des TriFUN Kleve.

Die Anmeldung ist längst eröffnet. Bisher haben sich schon 200 Teilnehmer eingeschrieben. „Traditionell beginnt die heiße Phase der Anmeldung aber erst vier Wochen vor dem Lauf“, sagt van Beek. An der Route wird in diesem Jahr nichts geändert. Allerdings steht der Sparkasse-Schülerlauf neu auf dem Programm. „Wir haben die Grundschüler im vergangenen Jahr noch nicht direkt beworben, nun legen wir unseren Fokus auf sie“, sagt van Beek. Die Jugendlichen werden sich einer Strecke über einen Kilometer annehmen. „Für mich ist der schönste Lauf der Bambinilauf“, sagt Bürgermeisterin Northing. Auch dieser ist erneut gesetzt. Die Publikumsmagneten werden wiederum die Fünf- und Zehnkilometerdistanzen sein. Wichtigste Zielgruppe der Sportgroßveranstaltung sind die Breitensportler. „Das ist ein Lauf für alle, egal ob jung oder alt, ob sportlich oder unsportlich“, sagt Johannes Verfürth von der Klever AOK. Doch auch spörtliche Höchstleistungen können in dem historischen Park beobachtet werden. Gregor Akkermann von der Laufschule Niederrhein entschied im vergangenen Jahr den Zehn-Kilometer-Lauf in einer starken Zeit von 37:54 Minuten für sich. „Der Forstgarten ist für eine Laufveranstaltung ein optimaler Ort. Das sieht man ja auch, wenn man zur Winterzeit mal hier ist. Überall sind Sportler unterwegs“, sagt van Beek.

Die Überschüsse aus den Startgeldern werden für die Erweiterung und Instandhaltung der Illuminationen im Forstgarten verwendet. So sind im Zuge der ersten beiden Auflagen bereits 8500 Euro zusammengekommen. Aktuell auf dem Aktionsplan: In den kommenden Monaten werden Teile des „alten“ Forstgartens ebenso mit modernen und zeitgerechten Leuchten ausgestattet wie der Bereich am Moritzkanal.

„Wir hatten natürlich gehofft, dass die Lichtanlagen schon bis zum Lauf hängen. Leider wird das aber nicht klappen“, sagt van Beek. Dennoch bedanke er sich ausdrücklich für die Unterstützung der Stadt Kleve.Sonja Northing lud die Protagonisten des Lichterlaufs im Gegenzug zum Klever Tag des Ehrenamtes am 7. Juli ein. „Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, so viel Unterstützung von Freiwilligen zu bekommen, aber wir haben damit nie Probleme gehabt“, sagt van Beek. Zu seinem Unterstützerteam zählen knapp 50 Menschen. „Auch deshalb wissen wir sicher: Der Lichterlauf hat noch viele weitere Jahre eine Zukunft.“