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Fußball: 3:0-Pflichtsieg gegen schwache Homberger

Fußball : 3:0-Pflichtsieg gegen schwache Homberger

Als der kaum geforderte Schiedsrichter Marco Lechtenberg nach exakt 90 Minuten die Partie zwischen dem SV Hönnepel-Niedermörmter und dem VfB Homberg abpfiff, waren sich die gut 200 Zuschauer einig, mit der Heimelf einen verdienten 3:0-Sieger gesehen zu haben.

Das musste auch Gästecoach Günter Abel auf der anschließenden Pressekonferenz eingestehen: "Hönnepel war in allen Belangen überlegen. Wir haben zwar nicht schlecht begonnen, doch nach dem Rückstand hat der Kampf gefehlt. So geht es nicht im Abstiegskampf."

Zufrieden war natürlich sein Gegenüber Georg Mewes, der sich mit einem kurzen Statement begnügte: "Nach der unglücklichen Niederlage in Fischeln haben wir uns gut erholt und zwei Siege eingefahren. Wir haben jetzt 17 Punkte."

Die Begegnung wird mit Sicherheit nicht in die Annalen des Vereins eingehen. Den diesmal ganz in Weiß auflaufenen Hausherren reichte eine durchschnittliche Leistung zu einem sicheren Erfolg. In der Anfangsphase hielt das punktlose Schlusslicht aus Homberg recht gut mit und erweckte den Anschein, den oder die ersten Zähler einfahren zu wollen. In der 12. Minute musste Tim Weichelt bei einem Freistoß von Oguzhan Cuhaci , der zu Saisonbeginn an die Düffelsmühle gewechselt war, sich dort aber nicht hatte durchsetzen können, per Fußabwehr einen Rückstand verhindern.

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Vier Minuten später schlug es dann auf der Gegenseite ein. Nedzad Dragovic legte mit einem präzisen Steilpass aus dem Mittelfeld die Kugel genau in den Lauf von Daniel Boldt, der aus wenigen Metern Keeper Dominik Weigl keine Abwehrchance ließ. Nach 39. Minuten setzte Andre Trienenjost Marc Beckert, der kurz zuvor eine Großchance vergeben hatte (34.), in Szene. Der konnte unbedrängt flach zum 2:0-Pausenstand einschießen. Der VfB hatte noch eine Chance zum Anschlusstreffer (41.). Jürgen Adolf scheiterte an Weichelt, den Nachschuss setzte Almir Sogolj neben den Kasten.

Die Partie hatte bei spätsommerlichen Temperaturen in den zweiten 45 Minuten wenig Unterhaltungswert. Alles entschieden war in der 54. Minute. Der allein durchstartende Trienenjost wurde festgehalten, Sünder Patrick Polk sah die rote Karte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Trienenjost , der im weiteren Spielverlauf noch zweimal in aussichtsreicher Position vergab (72./83.). Am verdienten Sieg gab es aber nicht die geringsten Zweifel.

Am 11. Oktober, 13.30 Uhr, findet das Niederrhein-Pokalspiel zwischen dem SV Hö.-Nie. und dem Drittligisten MSV Duisburg in der Schauinsland-Reisen-Arena Duisburg statt. Der Kartenvorverkauf findet vom 6. bis 8. Oktober, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr, im Platzhaus des SV Hö.-Nie. statt.

(RP)