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1. FC Kleve: Stürmer Danny Rankl sieht sich noch nicht in Top-Form

Danny Rankl : „Ich bin noch nicht bei hundert Prozent“

Der 32-jährige Angreifer spricht über seinen Wechsel zum Fußball-Oberligisten 1. FC Kleve und seine Fitness. Außerdem verrät er, was nötig ist, um am Sonntag die Spvgg. Sterkrade-Nord im Heimspiel zu schlagen.

Danny Rankl war im vergangenen Sommer der Königstransfer des Fußball-Oberligisten 1. FC Kleve. Der 32-Jährige war als Nachfolger von Stürmer Andre Trienenjost (Karriereende) an den Bresserberg gewechselt. Zuvor stand der Routinier, der die ewige Torjägerliste der fünfthöchsten deutschen Spielklasse mit 126 Treffern anführt, beim Regionalligisten VfB Homberg unter Vertrag. Am Sonntag, 15 Uhr, trifft Danny Rankl mit dem 1. FC Kleve in der Getec-Arena auf den Tabellenvorletzten, die Sportvereinigung Sterkrade-Nord. Im Interview spricht er über seinen Wechsel, seine Fitness und das Niveau der Oberliga. Außerdem verrät er, was nötig ist, um die Spvgg. Sterkrade-Nord zu schlagen.

Herr Rankl, in der vergangenen Woche feierten Sie bei der 0:1-Niederlage gegen den TVD Velbert ihr Pflichtspiel-Debüt für den 1. FC Kleve. Sie vergaben die größte Chance der Partie. Wie war Ihr erster Eindruck?

Danny Rankl Es war ein gutes Gefühl, der Mannschaft nach der Verletzungspause (Außen- und Innenbandriss im Sprunggelenk sowie Knochenentzündung, Anm. d. Red.) endlich helfen zu können. Klar ist aber auch, dass ich noch nicht bei hundert Prozent bin. Das wird voraussichtlich noch einige Wochen dauern.

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Würden Sie von sich behaupten, verletzungsanfällig zu sein?

Rankl Nein. Ich hatte in meiner Karriere nie wirklich lange Verletzungspausen. Allerdings merke ich natürlich mit meinen 32 Jahren, dass es länger braucht, um wieder ganz fit zu werden.

Viele Klubs haben sich bei Ihnen gemeldet. Wie kam es zum Wechsel zum 1. FC Kleve?

Rankl In den vergangenen Jahren stand ich immer wieder mit dem 1. FC Kleve in Kontakt. Die Gespräche mit dem Trainer und den Verantwortlichen waren sehr gut. Im Sommer hatte ich dann den Entschluss gefasst, berufsbedingt im Fußball etwas kürzerzutreten. In der Regionalliga trainiert man vier Mal in der Woche, am Samstag wird gespielt. Samstags musste ich aber immer arbeiten. Das Pensum war daher einfach zu hoch. Als dann die Anfrage vom 1. FC Kleve kam, musste ich nicht lange nachdenken.

Wie sind Sie vom Verein aufgenommen worden?

Rankl Ich habe wirklich einen tollen Start beim 1. FC Kleve erlebt. Die Mannschaft hat mich offen empfangen, auch das Umfeld ist sehr angenehm. Außerdem kannte ich schon viele Spieler hier, mit Tim Haal bin ich lange befreundet. Die Vorzeichen sind gut, um Bestleistungen abzurufen.

Wie ist das Niveau der Fußball-Oberliga im Vergleich zu dem der Regionalliga?

Rankl In der Regionalliga geht es natürlich sehr professionell zu. Das ist eine große Liga. Daher war es für mich auch eine schwere Entscheidung, den VfB Homberg zu verlassen. Es war eine tolle Zeit, auf einem solchen Level zu spielen – und das jede Woche. Aber man darf auch die Oberliga nicht unterschätzen. Ich kenne die Liga sehr gut. Fast jede Mannschaft hat mindestens einen besonders starken Einzelspieler. Wir müssen jede Woche ans Limit gehen, um Punkte zu holen.

In der vergangenen Woche sprach Ihr Trainer Umut Akpinar von einer „unnötigen Niederlage“. Was muss nun am Sonntag besser werden, damit es gegen die Sportvereinigung Sterkrade-Nord zu einem Sieg reicht?

Rankl Wir müssen galliger auftreten als in der vergangenen Woche. Wir werden erfolgreich sein, wenn wir uns in jeden Zweikampf werfen, den zweiten Bällen hinterherjagen, als geschlossene Einheit auftreten und noch wacher sind. Dann sind wir für jedes Team unangenehm zu bespielen.