Der Kader wird immer kleiner Calvin Top verlässt den Fußball-Oberligisten 1. FC Kleve

Kleve · Den Außenverteidiger, der im Sommer 2020 vom VfL Rhede kam, plagt seit Monaten eine Leistenverletzung. Deshalb tritt er jetzt erst einmal kürzer.

 Calvin Top (links) kam in dieser Saison für den 1. FC Kleve nur in sieben Partien zum Einsatz und stand dabei nie über 90 Minuten auf dem Platz.

Calvin Top (links) kam in dieser Saison für den 1. FC Kleve nur in sieben Partien zum Einsatz und stand dabei nie über 90 Minuten auf dem Platz.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Nach Angreifer Amine Fel­daoui hat in Calvin Top ein weiterer Spieler den Fußball-Oberligisten 1. FC Kleve in der Winterpause verlassen. Der 23-Jährige tritt kürzer, einen neuen Verein sucht er sich vorerst nicht. Hintergrund ist eine Leistenverletzung, die den Außenverteidiger zuletzt schon monatelang gestoppt hatte. „Ich verlasse den Klub, da ich im Moment einfach durch die starken Schmerzen keinen Spaß mehr am Fußball habe und auch nicht das Gefühl habe, der Mannschaft so weiterhelfen zu können“, sagt Calvin Top, der im Sommer 2020 vom Landesligisten VfL Rhede gekommen war. Seine fußballerische Ausbildung erhielt er beim 1. FC Bocholt.

Recht zügig spielte der Student nach seinem Wechsel eine wichtige Rolle unter Coach Umut Akpinar. In dieser Saison stand Top aufgrund seiner hartnäckigen Blessur jedoch nur sieben Mal auf dem Platz und dabei nie über 90 Minuten. „Es ist sehr schade, dass Calvin uns verlässt. Wir haben noch intensiv versucht, ihn umzustimmen, aber seine Entscheidung stand. Wenn er fit ist, hat er eine hohe Qualität“, sagt Akpinar, dessen Mannschaft am Sonntag, 15.30 Uhr, auswärts bei TuRU Düsseldorf in die Rückrunde startet.

Trotz der beiden Abgänge rechnet man beim 1. FC Kleve bis zum Ende des Transferfensters nicht mehr mit Verstärkungen, die vor allem im Offensivbereich hilfreich wären. Es sind nur wenige Spieler auf dem Markt, die für die Rot-Blauen interessant wären. Hinzu kommt, dass das Budget des Fusionsklubs schmal ist. So muss Coach Akpinar das Ziel Klassenerhalt voraussichtlich mit einem kleinen 17-Mann-Kader erreichen.

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