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1. FC Kleve im Pokal-Finale gegen RW Essen der Außenseiter

Fußball-Niederrheinpokal : 1. FC Kleve spielt um den Pokal und einen Batzen Geld

Ein Coup am Samstag im Finale gegen Rot-Weiss Essen würde dem Oberligisten eine Einnahme in sechsstelliger Höhe bescheren. Regionalligist RWE wehrt sich nicht gegen die Favoritenrolle.

Der 1. FC Kleve wird bei seinem großen Auftritt auf der nationalen Fußballbühne auf das Personal setzen, das den Einzug ins Finale des Niederrheinpokals am Dienstagabend mit einem 4:3-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den 1. FC Bocholt perfekt gemacht hat. „Es wird keine Veränderungen im Kader geben. Wir wollen zwar noch ein oder zwei Spieler verpflichten. Doch bislang hat sich nichts getan“, sagte Trainer Umut Akpinar am Donnerstag bei einer Video-Pressekonferenz.

Nicht nur für den Klever Übungsleiter sind die Rollen vor der Partie gegen Gastgeber und Regionalligist Rot-Weiss Essen, die am Samstag um 14.45 Uhr angepfiffen wird, klar verteilt. „Bei RW Essen wird unter professionellen Bedingungen gearbeitet und auch vormittags trainiert. Meine Spieler und ich haben dagegen alle noch einen Job. Deshalb beträgt der Unterschied zwischen beiden Mannschaften für mich nicht nur eine, sondern zwei Klassen“, sagte Akpinar, der die Begegnung als „historisch für den Verein“ bezeichnet hat.

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Christian Neidhardt, Coach von RWE, wehrte sich nicht großartig dagegen, mit seinem Team klar favorisiert zu sein. „Jeder erwartet von uns, dass wir den Pokal holen. Wir haben die Chance, mit einem Titelgewinn in die Saison in die Regionalliga zu starten. Die wollen wir nutzen. Aber entscheidend wird sein, wie man so ein Spiel angeht“, sagte Neidhardt, der die Mannschaft erst seit wenigen Wochen unter seinen Fittichen hat.

Doch es geht nicht nur um einen Titel, sondern auch um eine erhebliche finanzielle Einnahme. Denn der Gewinner erreicht die erste Runde des DFB-Pokals, in dem ein Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (11. bis 14. September) wartet. Das garantiert eine Einnahme im sechsstelligen Bereich. In der vergangenen Saison wurden an die Amateur-Teams, die in der ersten Runde dabei waren, Fernsehgelder in Höhe von 130.500 Euro überwiesen. Das wäre ein Batzen Geld für den 1. FC Kleve, der bei einer Niederlage im Finale auch noch gut 10.000 Euro erhalten würde. Dazu kämen eigentlich noch Zuschauereinnahmen, die wegen der Corona-Pandemie diesmal allerdings entfallen.

Die Partie im Essener Stadion, bei der am Samstag keine Fans zugelassen sind, wird in einer Konferenz beim sogenannten Tag der Amateure in der ARD übertragen. Das komplette Spiel kann im Livestream unter www.sportschau.de verfolgt werden.