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1. FC Kleve gewinnt 3:2 beim VfB Homberg

Fußball : 1. FC Kleve siegt beim Regionalligisten

Der Oberligist dreht am Mittwochabend im Test beim VfB Homberg nach einem 0:2-Rückstand das Spiel und gewinnt mit 3:2. Sogar ein höherer Erfolg ist möglich. Trainer Umut Akpinar ist mit seinem Team sehr zufrieden.

Der Fußball-Oberligist 1. FC Kleve gewann am Mittwochabend sein zweites Testspiel in der Vorbereitung beim Regionalligisten VfB Homberg nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 (1:2). Sebastian Santana, Ryo Terada und Niklas Klein-Wiele trafen für die Klever im PCC-Stadion. „Inhaltlich war dieser Test wirklich richtig gut. Von der ersten Minute an haben die Jungs mutig aufgespielt und genau das umgesetzt, was wir uns in den letzten Tagen im Training mit dem Ball erarbeitet haben. Ich bin sehr zufrieden“, sagte Umut Akpinar, Trainer des 1. FC Kleve.

Personell drückt beim Oberligisten weiterhin der Schuh. Da Umut Akpinar verletzungsbedingt keine gelernten Innenverteidiger zur Verfügung stehen, starteten Außenverteidiger Dano Evrard und Mittelfeldspieler Tim Haal wie schon am vergangenen Wochenende beim 1:0-Sieg gegen den Bezirksligisten DJK SF Lowick im Defensivzentrum. Im Sturm setzte Akpinar auf Santana, der jüngst aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Neuzugang Ryo Terada musste für ihn auf der Bank Platz nehmen. Der Japaner kam erst nach dem Seitenwechsel für Luca Plum in die Partie.

Der 1. FC Kleve fand gut in die Begegnung. Schon nach drei Minuten legte Tim Haal für Sebastian Santana auf, der aus wenigen Metern vergab. Nach 27 Minuten hätte der Angreifer, von 2015 bis 2017 im Trikot des VfB Homberg aktiv, erneut für die Führung sorgen können. Niklas Klein-Wiele und Pascal Hühner inszenierten einen schnellen Konter und bedienten den Stürmer. Doch sein Abschluss kam zu zentral auf Hombergs Schlussmann Philip Gutkowski, der mühelos abwehrte.

Zwischenzeitlich übernahm der eine Klasse höher Gastgeber allerdings die Spielkontrolle. Die Folge: VfB-Angreifer Danny Rankl (27., 34.) schoss den VfB zu einer 2:0-Führung. Sebastian Santana aber brachte den 1. FC Kleve zurück ins Spiel. Der 25-Jährige erzielte aus 20 Metern mit einem sehenswerten Schuss in den Torwinkel den Anschlusstreffer. „Wir haben nur eine kurze Phase von zehn Minuten gehabt, in der wir uns ein wenig hinten haben reindrücken lassen“, sagte Akpinar.

Mit Schwung kamen seine Schützlinge  aus der Kabine. In der 56. Minute passte Sebastian Santana im VfB-Strafraum zu Ryo Terada, der aus kurzer Distanz zum 2:2-Ausgleich einschob. Der Gastgeber wirkte zu Beginn des zweiten Durchgangs bisweilen desillusioniert. Wenig verwunderlich also, dass Sebastian Santana seinen Kollegen Niklas Klein-Wiele nach einer Stunde im Strafraum völlig frei anspielen konnte. Aus spitzem Winkel traf Klein-Wiele zum 3:2. Weitere hochkarätige Gelegenheiten ließen die Klever aus. Santana hätte gleich mehrfach für ein noch höheres Ergebnis sorgen können. Vom Regionalligisten kam offensiv überraschend wenig.

„Das Ergebnis ist für mich absolut zweitrangig, auch wenn wir diesen Sieg natürlich gerne mitnehmen. Die Art und Weise, wie wir nach vorne gespielt haben, gefiel mir schon sehr gut“, sagte Umut Akpinar. Der nächste Test wartet am kommenden Samstag, 8. August, auf den 1. FC Kleve. Dann geht es um 16 Uhr im Stadion am Bresserberg gegen den Landesligisten VfR Krefeld-Fischeln. Am Freitag und Samstagvormittag bittet Akpinar seine Kicker zu Übungseinheiten.