Am Sonntag geht es in der Fußball-Oberliga weiter Das sind die Hausaufgaben des 1. FC Kleve

Kleve · Die Mannschaft kommt in ihrem letzten Testspiel nicht über ein 0:0 beim Landesligisten SV Biemenhorst heraus. Trainer Umut Akpinar weiß, woran er mit seiner Mannschaft in dieser Woche noch arbeiten muss.

Danny Rankl (rechts) vergab zwei gute Chancen für den 1.FC Kleve.

Danny Rankl (rechts) vergab zwei gute Chancen für den 1.FC Kleve.

Foto: Monika Gajdzik

Der Fußball-Oberligist 1. FC Kleve ist in seinem letzten Testspiel nicht über 0:0 beim Landesligisten SV Biemenhorst herausgekommen. Trotzdem zog Trainer Umut Akpinar  ein positives Resümee. „Wir haben in der Defensive herausragend gut gestanden. In der zweiten Halbzeit haben wir auch offensiv richtig stark gespielt und hatten viele gute Chancen. Schade war nur, dass wir uns nicht mit Toren belohnt haben“, sagte der Coach nach der Partie gegen den Landesligisten, der den mit Abstand besten Angriff in seiner Gruppe stellt.

Dementsprechend forsch ging die Mannschaft auch zu Werke. Gute Torgelegenheiten ließ die Klever Abwehr um den einmal mehr überragenden Philipp Divis aber nicht zu. Im Spiel nach vorn lief es allerdings beim Oberligisten zunächst überhaupt nicht rund. Schon beim Aufbau leistete sich die Mannschaft viele Fehler.

Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel jedoch schlagartig. Umut Akpinar hatte einige Umstellungen vorgenommen, die sofort Wirkung zeigten. Ein ums andere Mal brachte der 1. FC Kleve die Biemenhorster Abwehr nun in große Verlegenheit. Aber Danny Rankl (50., 80.), Leon Schütz (52.), Phillip Divis (63., 72., 83.), Pascal Hühner (75.) und Maximilian Janssen (77.) ließen gute Gelegenheiten aus.

Für den 1. FC Kleve geht die Saison in der Oberliga am kommenden Sonntag, 15 Uhr, mit der Heimpartie gegen die Spvg Schonnebeck weiter. Akpinar weiß, woran er mit seinem Team bis dahin in den Übungseinheiten noch feilen muss. „Die fehlende Spritzigkeit und der Torabschluss werden bei der Trainingsarbeit im Vordergrund stehen“, sagte er.

Der Coach musste in Biemenhorst noch auf angeschlagene Spieler wie Alfred Appiah, Diwan Duyar, Hasan Akcakaya, Marvin Müller, Luca Thuyl und Frederic Meurs verzichten. Da ist es gut zu wissen, dass Niklas Klein-Wiele nach seiner monatelangen Pause wegen einer Meniskusoperation wieder zur Verfügung steht. In Biemenhorst kam er in der zweiten Halbzeit zum Zuge und sorgte dafür, dass das Spiel seiner Mannschaft deutlich an Kontur gewann. „Er tut unserem Spiel einfach gut. Niklas ist ein überragender Fußballer“, sagte Akpinar. Fraglich ist, ob der Mittelfeldakteur gegen Schonnebeck schon eine Option ist. „Wir geben ihm alle Zeit der Welt“, sagte der Coach.

Von den in der Winterpause verpflichteten Neuzugängen hinterließ Leon Schütz, der vom SV Straelen kam, in Biemenhorst einen guten Eindruck. Mit seiner Schnelligkeit kann er offensiv für Impulse sorgen. Ihm fehlt aber noch die Luft für 90 Minuten. Der junge Tim Jerz (SC St. Tönis) benötigt dagegen noch weitere Spielpraxis.

1. FC Kleve: Taner - Jerz (46. Klein-Wiele), Dragovic, Divis, Bilali (63. Janssen), Forster, Scheffler (46. Heynen), Hühner, Schütz (59. Evrard), Basalo (46. Haal), Rankl.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort