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1. FC Kleve: Christoph Thyssen bleibt Vorsitzender

Aus den Vereinen : Christoph Thyssen bleibt an der Spitze des 1. FC Kleve

Der Vorstand wird bei der Jahreshauptversammlung im Amt bestätigt. Der Fusionsklub hat drei wichtige Projekte vor der Brust. Die Mitgliederzahl ist gestiegen.

Christoph Thyssen bleibt an der Spitze des 1. FC Kleve. Der Vorsitzende, der seit 2011 im Amt ist, wurde jetzt bei der Jahreshauptversammlung im Kolpinghaus von den knapp 40 anwesenden Mitglieder in seinem Amt bestätigt. Auch sein Stellvertreter Lukas Verlage wurde wiedergewählt. Komplettiert wird das Vorstandsteam unverändert von Detlef Fischer (Finanzen), Hans Noy (Sponsoring), Joris Ernst (Mitgliederwesen), Ulrich Joeken (Schriftführer), Ludger Ferdenhert (Platzanlage), Stefan Schneiders (Spielbetrieb) sowie Sabrina Peters (Pressekommunikation). Aus dem Verwaltungsrat schied Arne Gertgens aus. Hans-Jürgen van Heesch und Christian Nitsch wurden im Amt bestätigt.

Besonders stolz war Christoph Thyssen darauf, dass die Entwicklung der Mitgliederzahl positiv ist. Der 1. FC Kleve verzeichnet einen leichten Zuwachs auf jetzt knapp mehr als 700 Mitglieder. Das Gros ist in der Fußball-Abteilung unterwegs. Doch auch die anderen Abteilungen würden, so der Vorsitzende, mit ihrem unermüdlichen Engagement immer wieder neue Aktive gewinnen. „Das ist nicht selbstverständlich, gerade nicht in der Corona-Zeit“, sagte Christoph Thyssen.

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Sportlich habe man in den vergangenen Jahren eine Menge erreicht. Die erste Mannschaft sei unter Trainer Umut Akpinar fester Bestandteil der Fußball-Oberliga geworden. Zudem fiel der sensationelle Einzug ins Niederrheinpokal-Finale 2020 in die vergangene Amtszeit. „Da hat der Verein die Farben unserer Stadt stark vertreten“, so Thyssen.

Nun stehen die Rot-Blauen vor gleich drei richtungsweisenden Projekten – allen voran der Teilabriss sowie der Neubau des Vereinsheims. Hinzu kommen die Fertigstellung der Tribüne im Stadion am Bresserberg sowie die Entwicklung des Sportzentrums. Zuletzt wurde die Sportsbar sowie der ehemalige Kabinentrakt von Ehrenamtlichen bereits ausgeräumt, Mitte Juli soll der Abriss erfolgen.

Wenn der Kampfmittelräumdienst dann Grünes Licht gegeben hat, kann es richtig losgehen. Mit einer Fertigstellung rechnen die Verantwortlichen des 1. FC Kleve im August 2023, die Bauunternehmung Eroglu zeichnet für die Realisierung verantwortlich. „Das ganze Projekt soll kein Berliner Flughafen werden“, sagte Lukas Verlage. Mit Blick auf die Tribüne hat die Stadt derweil einen Baubeginn für das Frühjahr 2023 in Aussicht gestellt.

Christoph Thyssen erklärte den Mitgliedern auch das Projekt Sportzentrum Bresserberg. Die Politik hat entschieden, dass es keine Tennisplätze mehr auf dem Areal des 1. FC Kleve geben soll. Stattdessen sollen die Rot-Blauen künftig das Gelände der Klever Tennisvereinigung Rot-Weiß mitnutzen. Die Abteilungsvorsitzende Sigrid Becker-Kunisch berichtete durchaus emotional, dass sie besorgt sei, dass die knapp 70 Mitglieder starke Abteilung mit einem Umzug ihre Identität verlieren könnte. „Aktuell ist keine Fusion geplant. Über die gemeinschaftliche Nutzung der Anlage wird man sich dann mit Rot-Weiß Kleve absprechen“, sagte Thyssen.