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SPD und FDP wollen Mobilfunkkoordinator für den Kreis Kleve

Schwachstellen in der Mobilfunkversorgung : SPD und FDP wollen Mobilfunkkoordinator für den Kreis Kleve

Die Fraktionen im Kreistag haben einen entsprechenden Antrag an Landrätin Silke Gorißen eingereicht. Bürger sollen sich bei einer Online-Plattform melden können und Schwachstellen melden.

Es gibt immer noch Schwachstellen in der Mobilfunkversorgung im Kreis Kleve. Die müssen dringend geschlossen werden, schreiben nun die SPD und die FDP im Kreis Kleve in einer gemeinsamen Mitteilung. „Stabile und gute Mobilfunknetze gehören heute zur Grundversorgung“, heißt es darin. Die Fraktionen weisen darauf hin, dass das Land NRW sogenannte Mobilfunkkoordinatoren fördern und dafür elf Millionen Euro für die kommenden drei Jahre aufwenden wolle.

SPD und FDP haben Landrätin Silke Gorißen nun mit einem Antrag an den Fachausschuss für Digitalisierung, Bürgerbeteiligung und Innovation des Kreises Kleve aufgefordert, sich schnellstmöglich um die entsprechende Antragstellung beim Land zu kümmern und sich um einen Mobilfunkkoordinator für den Kreis Kleve zu bewerben.

Darüber hinaus wollen die beiden Fraktionen, dass Bürger sich an der Suche nach Mobilfunkschwachstellen über eine Online-Meldeplattform beim Kreis Kleve beteiligen können. „Die Menschen im Kreis Kleve wissen am besten, wo es keinen oder sehr schwachen Empfang gibt und wo Verbindungen im Auto immer wieder abreißen und es daher noch Verbesserungsnotwendigkeiten gibt“, sagt Ralf Klapdor, Fraktionsvorsitzender der FDP im Kreistag in der Mitteilung. „Wenn wir wissen, wo es beim Mobilfunk hapert, können wir schnellstmöglich den Mobilfunkkoordinator einschalten. Bürger sollten Mobilfunklücken aufspüren und melden können, damit der Kreis sich für eine schnellstmögliche Schließung dieser Lücken einsetzen kann“, sagt Jürgen Franken, Fraktionsvorsitzender der SPD. Der Ausschuss tagt am 30. November.