Kranenburg: SPD macht Wind

Kranenburg: SPD macht Wind

Aus der Serie "Wer nicht fragt, bleibt dumm" hatte die Kranenburger SPD satte elf Fragen an Bürgermeister Günter Steins zum Thema "Änderung des Flächennnutzungsplans zur gemeinschaftlichen Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen mit der Stadt Kleve" formuliert. Franken überreichte die elf Punkte Steins im Planungs- und Umweltausschuss. Der Bürgermeister freute sich offenbar den Wissensdurst der Sozialdemokraten zu stillen: "Es reizt mich geradezu, diese Fragen zu beantworten.

" Dem Rat wurde seitens des Ausschusses empfohlen, den Flächennutzungsplan zu ändern, mit dem Ziel auf Klever Gebiet nach Vorrangzonen für Windenergieanlagen zu suchen. Dass dieses Vorhaben auch dazu dient, mögliche Baugesuche auf Kranenburger Gebiet zu verhindern, machte Bauamtsleiter Andreas Hermsen auf der Sitzung deutlich. Falls etwa die Energiekontor AG, die aktuell plant in Frasselt drei Windkrafträder zu errichten, ihre Baugesuche einreicht, habe er ohne die Änderung des Flächennutzungsplans keine Möglichkeit, dieses zurückzusetzen, so Hermsen.

Mit der angestrebten Änderung, die in der nächsten Ratssitzung am 25. März beschlossen werden soll, darf zunächst keine der Anlagen auf dem Gemeindegebiet erreichtet werden.

(RP)