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SPD im Kreis Kleve verspricht mehr Schulsozialarbeiter

Aus der Politik : SPD verspricht Schulsozialarbeiter

Die Kreistagsfraktion besichtigte die Bauarbeiten am Berufskolleg in Kleve.

(RP) „Die SPD-Kreistagsfraktion wird auch in Zukunft beste Ausbildungsbedingungen und Startchancen für junge Menschen im ganzen Kreis Kleve garantieren“, sagt Jürgen Franken, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Kleve, nach einem Besuch des Berufskollegs Kleve. Er ergänzt: „Es ist immer gut und richtig, sich direkt vor Ort ein Bild zu machen, über das, was im Kreistag beschlossen wird. Hier am Berufskolleg Kleve ist jeder Euro gut investiert in die Zukunft unserer Kinder und des Kreises Kleve.“

Zum Hintergrund: Insgesamt 4800 Schüler in mehr als 60 Bildungsgängen besuchen das Berufskolleg Kleve, das derzeit vom Kreis Kleve saniert wird. Im Jahr 2018 wurden insgesamt sieben Millionen Euro verbaut.Bis 2021 wird der Kreis insgesamt 40 Millionen Euro investieren. „Erfolg misst sich nicht nur an der Zahl der Schüler, sondern auch an der Bereitschaft, sich ständig weiterentwickeln zu wollen. Nur so kann Qualität sichergestellt und ein moderner Unterricht ermöglicht werden. Das ist das Ziel des gesamten Kollegiums und des Teams am Berufskolleg Kleve des Kreises Kleve. Wir sind dankbar, dass der Kreis Kleve kräftig in unsere Schule investiert und uns so gut für die Zukunft aufstellt“, sagt dazu Schulleiter Peter Wolters.

Die SPD-Kreistagsfraktion versprach, sich für die Haushaltsberatungen des Kreistages im September mit der Frage der Anzahl der Schulsozialarbeiter an den Berufskollegs des Kreises Kleve zu beschäftigen. „Der Kreis Kleve muss sich hier stärker als bisher engagieren. Neben den Lehrern übernehmen gerade Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter wichtige Aufgaben an der Schule, die für den Lernerfolg der Jugendlichen unverzichtbar sind“, erklärt Thorsten Rupp. „Das duale Ausbildungssystem in Deutschland ist ein Erfolgsmodell und die berufliche Bildung ist ein Fundament der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Kreises Kleve. Für die SPD-Kreistagsfraktion ist klar: Die berufliche Bildung ist uns genauso viel Wert, wie die schulische oder akademische Bildung“, so Franken weiter.

Bettina Trenckmann und Gerd Engler richteten ihren Blick auch nach Goch: „Die SPD-Fraktion begrüßt sehr, dass in den letzten Jahren nur noch über Ausbau und nicht mehr über Schließung von Standorten gesprochen wird. Das war immer das Ziel der SPD. Nachdem Geldern neu gebaut wurde und Kleve nun modernisiert wird, werden wir danach über die Modernisierung des Standortes Goch reden.“