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So zeigt sich der Kreis Kleve auf der Expo Real 2021

Immobilienmesse in München : So zeigt sich der Kreis auf der Expo Real

Nach einem Jahr Corona-Pause geht auf der Immobilien-Messe in München der Betrieb wieder los. Auch der Kreis Kleve ist vertreten, das erste Mal ist Landrätin Silke Gorißen dabei. Mit welchen Flächen wirbt man für den Niederrhein?

In der Messe München findet vom 11. bis zum 13. Oktober die Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, Expo Real, statt. Die Veranstalter bezeichnen sich selbst als „unverzichtbare Geschäftsplattform für die Immobilienbranche“, schließlich sei man „Europas größte Immobilienmesse“. In der Vergangenheit haben manche Projekte, die ihren Ursprung auf den Messefluren gefunden haben, im Kreis Kleve Früchte getragen. Aus anderen ist nichts geworden, wieder andere haben für Kontroversen gesorgt. Für Schlagzeilen war die Messe aber immer zu haben – und der Kreis Kleve ist Stammgast.

So auch in diesem Jahr. Für drei Tage dreht sich neben dem Stand der Landeshauptstadt Düsseldorf alles ums Immobilien- und Investoren-Geschäft. Zwölf Motive prägen das aktuelle Plakat der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, das in München bei Gesprächen auf den Tischen liegen wird. Von der „Modernen Industriefläche nahe der niederländischen Grenze“ in Emmerich bis hin zur „Gut angebundenen Freifläche als Fortsetzung eines bestehenden Gewerbegebiets“ am Pannofen in Geldern reichen die Angebote. Der Gewerbepark Weeze-Goch mit seiner 51 Hektar großen Fläche für Industrie, Logistik und Produktion gehört in München ebenso dazu wie Hallen- und Büroflächen in Issum oder der Gewerbepark von Kalkar-Kehrum.  Ebenfalls dabei sind Flächen in den Klever Industriegebieten Nellenwardgen und Hammscher Hof, das Müldersfeld in Wachtendonk, neun Hektar an der Bundesstraße 9 in Kevelaer und 105 Hektar für Handel, Gewerbe und Logistik in der Airport City Weeze.

 Der Nierspark in Geldern wird sich in den kommenden Jahren deutlich verändern.
Der Nierspark in Geldern wird sich in den kommenden Jahren deutlich verändern.
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Coronabedingt war für die Messe ein Jahr Pause, in diesem Jahr geht es wieder los – wenn auch anders als bisher. Es wird eher ein Spiel der Vieraugen-Gespräche. So wurden den Standbetreibern alle jene Aktivitäten untersagt, die Messebesucher zu einer höheren Verweildauer am Stand „verführen“ könnten. Die Durchführung von Vorträgen oder Interview-Runden ist noch nicht gestattet. Auch das Präsentieren von Filmprojekten gehört in diesem Jahr nicht dazu.

 Aus Emmerich ist eine Lager- und Produktionsstätte im Angebot für die Messe in München.
Aus Emmerich ist eine Lager- und Produktionsstätte im Angebot für die Messe in München.

Erstmals persönlich vertreten ist Landrätin Silke Gorißen, die in Begleitung der Geschäftsführung der Kreis Klever Baugesellschaft, Bettina Keysers und Stefan Giesen, anreisen wird. Auch die Wirtschaftsförderung gehört zum Kreis der Expo Real-Aussteller. „Bekanntheitsgrad steigern, Image für Kreis und Region aufbauen, Flächen erfolgreich vermarkten“, lautet nach Ansicht von Kreiswirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers das Aufgabenspektrum, das man in Bayern verfolge.

 Der Kreis Kleve wirbt in diesem Jahr auch um Ansiedlungen im Gewerbegebiet Müldersfeld in Wachtendonk.
Der Kreis Kleve wirbt in diesem Jahr auch um Ansiedlungen im Gewerbegebiet Müldersfeld in Wachtendonk.

Im Jahr 2019 waren noch über 2000 Aussteller aus 45 Ländern auf dem Messegelände vertreten, mehr als 46.000 Teilnehmer waren nach München gekommen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Expo Real im Jahr 2021 entwickelt. Und welche Schlagzeilen für den Kreis Kleve dabei herausspringen werden.