Serie Gemeinde aktiv: Das Jugendzentrum Kalle in Kleve

Gemeinde aktiv : „Kalle“ für Kinder, Teenies und Jugend

Das Haus ist eine katholische Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Kleve.

Am Kicker im „Kalle“ herrscht Hochbetrieb. Das Kinder- und Jugendzentrum „Kalle“ ist in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Kleve. Das „Kalle“ ist aus den Jugendzentren CC und Karl-Leisner-Jugendcenter hervorgegangen, die seit dem 1. September 2016 fusioniert sind und jetzt das ehemalige Pfarrheim „Ons Lind“ beleben.

Das „Kalle“ liegt in der Klever Oberstadt in zentraler Lage an der Lindenallee neben der Christus-König-Kirche. In Umgebung des Kinder- und Jugendzentrums entstehen immer mehr Mehrfamilien-Wohneinheiten oder sind bereits in jüngster Vergangenheit bezugsfertig geworden. Für Kinder von sechs bis elf Jahren gibt es spezifische Räume (Tobe- und Kinderraum), einen Hausaufgaben-/Gruppenraum, eine Sitzgruppe sowie eine Spielekonsole. Für Teenies (ab 12 Jahre) und Jugendliche gibt es ein Café mit TV, Musikanlage und Theke, an der preiswerte Snacks verkauft werden. Dazu kommen ein Multifunktionsraum mit Billard und Dartscheibe, einer Spiegelwand und verschiedenen Sitzgelegenheiten. Zusätzlich wird dieser Raum noch für Tanzangebote genutzt. In der gut ausgestatteten Küche finden Koch- und Backangebote statt. Im Foyer stehen ein Kicker und eine Sitzgruppe, an denen sich alle Altersgruppen treffen. Im eingezäunten Außenbereich befindet sich ein gepflasterter Innenhof, auf dem mit hauseigenen Fahrzeugen wie Swingcarts, Waveboards, Skateboards und Inlinern gefahren werden kann. Zudem sind dort ein Basketballkorb sowie eine Spielwiese und diverse Sitzgelegenheiten. Zum Team des „Kalle“ gehören die Sozialpädagogin Petra Hähn, der Diplom-Sozialpädagoge Frank Rensing und der Diplom-Sozialpädagoge Franz-Josef Müllers, überall nur „Stützer“ genannt. Hinzu kommen verschiedene Praktikanten aus sozialen Berufen und ehrenamtliche Mitarbeiter bei verschiedenen Projekten. „Kalle“ arbeitet in Kooperation mit der Grundschule „An den Linden“, mit dem Theater im Fluss und der Josef-Beuys-Gesamtschule. Die Angebote und Projekte sind vielfältig: Hausaufgabengruppe für Grundschulkinder, tägliches Kinderprogramm von 15 bis 18 Uhr, täglich offener Treff für Teens und Jugendliche ab 15 Uhr, Streetdance- und Breakdance-Kurse und offenes Tanztraining für alle, Schwimmen für Kinder (ab sechs Jahre), Parkour-Training, Ferienangebote vor Ort, Ferienfreizeiten, die Nacht der Jugendkultur, Young-Americans-Projekt und Streetbeat. Zu den  Highlights gehören das Backen, an dem  15 bis 20 Kinder von sechs bis elf Jahren teilnehmen und das Schwimmen im  Sternbuschbad mit 20 Kindern, geleitet von Petra Hähn. „Hin geht es zu Fuß und zurück mit dem Bus“, erzählt die Sozialpädagogin: „Da manche Kinder aus finanziell schwachen Familien kommen, beträgt der Eintritt 1,50 Euro, zur Finanzierung der Restsumme sind Spenden sehr willkommen.“ Frank Rensing begleitet das Parkour-Training in der Sporthalle Böllenstege. Die Angebote werden gut angenommen. 30 bis 40 Kinder und 15 bis 20 Teenies und Jugendliche bevölkern das Haus. Vom 13. bis 26. Juli startet das Summer-Camp nach Marina di Bibbona in Italien und als Premiere vom 15. bis 19. Juli ein Mädchen-Zeltlager in Kerken. „Durch unseren Standort sind wir der Kirche näher gerückt. Unser Ziel ist ein christliches und friedliches Miteinander“, sagt die „Kalle“-Leiterin.“

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