Kleve: Segelflieger gründen einen "Fusionsverein"

Kleve : Segelflieger gründen einen "Fusionsverein"

Fusion mit Aeroclub Kalkar wird vollzogen. Pacht für Flughafen Palmersward soll verlängert werden.

Der Segelflugsport in Emmerich und Kalkar erhält neue Strukturen. Der Flugsportverein Emmerich-Rees (FSV) und der Aeroclub Kalkar-Wissel fusionieren zu einem neuen Verein, der im März 2018 an den Start gehen soll. Wie der derzeit noch zweite Vorsitzende des FSV, Heinrich van de Sandt, der RP gestern mitteilte, werde der FSV momentan abgewickelt, sein Vermögen geht auf den Aeroclub Kalkar-Wissel über. Die Segelflieger der linken Rheinseite verlegen ihren Standort nach Emmerich an die Deichstraße. Der neue Verein werde auch einen neuen Namen erhalten, der aber noch nicht feststehe.

Der neue Vorstand wurde bereits gewählt. Er besteht aus Rob Evers (Vorsitzender), Benjamin Steffen (Stellvertreter), Uli Bülter (Geschäftsführer) und Jan Plorin (Kassierer).

Der FSV Emmerich-Rees hat inklusive seinen Modellbauern momentan rund 100 Mitglieder. Weil im Aeroclub Kalkar-Wissel nur zehn Segelflieger aktiv sind, war die Fusion schon vor drei Jahren ins Auge gefasst und beschlossen worden. Die Frage des Flugplatzes ist auch geklärt. Der Pachtvertrag für Palmersward am Emmericher Rheinufer soll um mindestens acht Jahre verlängert werden.

Auf der Jahreshauptversammlung des FSV wurde jetzt Uli Bülter geehrt. Er ist seit 50 Jahren im Verein aktiv, seit 40 Jahren unter anderem als Segelfluglehrer.

(bal)
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