Resolution wegen großer Probleme beim Niersexpress

Nahverkehr im Kreis Kleve : RE 10: Kreistagsfraktionen verlangen Verbesserungen

Eine Resolution zum Thema Unzufriedenheit mit dem Niersexpress möchten CDU- und FDP-Fraktion verabschiedet sehen. Auch die SPD hat erneut einen Antrag zum Thema gestellt, der im Umweltausschuss des Kreies Kleve besprochen wird.

(nik) Die nächste Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Strukturplanung beim Kreis wird sich intensiv mit dem Bahnbetrieb auf der Linie RE 10 Kleve-Düsseldorf beschäftigen.

Am Dienstag, 12. Februar, wird es ab 16 Uhr im Kreishaus unter anderem um eine Resolution von CDU- und FDP-Fraktion gehen. Es geht um Störungen, Verlässlichkeit und Sicherheit im Bahnbetrieb auf der linksrheinischen Strecke. Die Resolution richtet sich an die Deutsche Bahn AG, die NordWestBahn GmbH, den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und an das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig bitten die beantragenden Kreistagsfraktionen den Landrat darum, die Resolution auch den Abgeordneten des Landtages und des Bundestages aus dem Kreis Kleve weiterzugeben. Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine zuverlässige und pünktliche Verkehrsabwicklung und die Bereitstellung von ausreichend Transportkapazitäten auf der Bahnstrecke zu schaffen.

Auch die SPD-Fraktion hat einen Tagesordnungspunkt zum Thema beigetragen. Zum wiederholten Male verlangen die Sozialdemokraten die „schnellstmögliche Verbesserung und den Ausbau der Bahnstrecke Geldern – Kleve grenzüberschreitend bis nach Nimwegen“. Obwohl über den Antrag schon früher debattiert wurde, lässt der Landrat wegen der Aktualität und Brisanz der Lage eine erneute Diskussion zu.

Außerdem stehen auf der Tagesordnung des Ausschusses Landschaftspläne, die Geldern und Kevelaer betreffen und der Schutz von Bodenbrütern im Kreis Kleve.

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