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Regionaltagung der Hospizgruppen auf der Wasserburg Rindern

Regionaltagung : Hospizgruppen treffen sich auf der Wasserburg Rindern

Die Regionaltagung am 11. und 12. Januar ist dem Thema „Sterben und Gelassenheit“ gewidmet.

„Sterben und Gelassenheit“, so ist der 25. Regionaltag der Hospizgruppen am unteren Niederrhein am Samstag, 11. Januar, oder am Sonntag, 12. Januar, jeweils von 9 bis 17 Uhr in der Wasserburg Rindern überschrieben.

Im Vorwort zum Thema schreiben die Koordinatorinnen der Gruppe: „Wenn wir schon nicht gelassen leben, wie sollten wir dann gelassen sterben können? Sind Sterben und Gelassenheit überhaupt zusammen zu denken, oder ist das ein utopischer Anspruch an unsere Lebensführung?“ Die Gelassenheit sei eine Haltung der Lebenskunst, die besonders im Alter eine hohe Bedeutung habe. Darum sei es gut, sich bereits mitten im Leben mit dieser klugen Haltung zu befreunden. In der Begleitung von Sterbenden und Trauernden verhelfe sie zu einer guten Balance zwischen Aktivität und Passivität, Geben und Empfangen, Schweigen und Reden.

Nach der Begrüßung, der Einführung und dem Gespräch mit Weggefährtinnen steht ein Impulsvortrag zum Thema des Regionaltages „Sterben und Gelassenheit“ von Verena Begemann, Professorin für Ethik und Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Hannover, auf dem Programm. Weitere Referenten sind Jutta Arntz (Bedburg-Hau), Josefa Böckenhüser (Kleve), Astrid Klancisar (Kamp-Lintfort), Elisabeth Madejsky (Kalkar), Andrea Much (Kamp-Lintfort), Susanne Peltzer (Bocholt), Michael Straeten (Grefrath) und Claudia Uphoff (Wesel). Sieben Workshops werden angeboten. Den Schlusspunkt setzen “Die Zottels“, eine A-cappella-Gruppe vom Niederrhein.