Kleve: Realschule feiert Richtfest

Kleve: Realschule feiert Richtfest

An der Ganztags-Realschule an der Hoffmannallee wurde Richtfest gefeiert. Anfang kommenden Jahres soll der Neubau eingeweiht werden. Darin entstehen drei Klassenzimmer, Verwaltungsräume und eine Mensa.

Da hatte es der für den Richtspruch zuständige Polier bei Temperaturen über 30 Grad offensichtlich gut mit sich gemeint. Dreimal musste er ansetzen, um das halb volle Weinglas zu leeren. Das anschließende Werfen hingegen klappte gleich beim ersten Mal. Das Glas zersprang, das Omen für den Neubau an der Realschule stimmt also.

Erste Etappe abgeschlossen

Das "Abenteuer Ganztag", so Schulleiter Jürgen Schmitz in seiner Rede anlässlich des Richtfestes, habe dafür gesorgt, dass die Schule einen "großen Raumbedarf wegen des großen Angebots habe". Schüler, Kollegium, Planer, Stadt und Baufirmen waren gekommen, um der ersten Etappe bei der Umwandlung der Realschule in eine energietechnisch landesweit vorbildliche Schule beizuwohnen.

Wie es aussehen soll, wenn Anfang des nächsten Jahres die offizielle Einweihung stattfinden soll, sehen die Schüler derzeit schon am Gebäude gegenüber. Dort hängt ein großes Transparent, das den fertigen Plan der Ganztags-Realschule zeigt. Passend dazu der Gesang einiger Schüler zum Richtfest des viergeschossigen Baus: "Bald siehst du vollkommen aus."

  • Kleve : Mediathek für Realschule

Die Klever Architekten Hülsmann&Thieme haben den Neubau geplant. Im Erdgeschoss sind Lehrerzimmer und Schulverwaltung untergebracht, im ersten Stock drei Klassenräume, im zweiten weitere Verwaltungsräume und im obersten Stock die Mensa. Nach außen schirmt ein Wärmedämmverbundsystem ab, optisch sorgen bunte, feststehende Sonnenschutzelemente für Akzente an dem quadratischen Bau.

Vor zwei Wochen erst habe er den inzwischen 50. Jahrgang entlassen, erzählte Schmitz, der das hohe Bautempo lobte und sich bedankte, dass es zu keinerlei Beeinträchtigung des "laufenden Schulbetriebs gekommen" sei.

Bürgermeister Theo Brauer hob hervor, dass die gesamte Schullandschaft ähnlich in Bewegung sei, wie die Aktivitäten rund um die Realschule, doch die Stadt lege "größte Priorität auf die Bildung". Die Sorgen des Schulleiters, ob und wie es nach dem jetzigen Bau weitergehe, seien demnach unbegründet. Auch nach den 3,5 Millionen Euro für diesen Teil werde die Modernisierung der Realschule zügig voranschreiten.

(RP)
Mehr von RP ONLINE