Grundstück in der Stadtmitte Synagogenplatz-Bebauung Bebauung nicht ohne Politik

Kalkar · Der Rat in Kalkar sprach über das Grundstück der ehemaligen Synagoge, das ein Makler im Internet anbietet. Klar ist: Ohne Bebauungsplan gibt es kein Baurecht.

 Hanselaerstraße mit Synagoge

Hanselaerstraße mit Synagoge

Foto: Sammlung Puyn

Sehr kurzfristig war der Tagesordnungspunkt „Die Kalkarer Synagoge – Informationen zum Grundstück an der Hanselaer Straße“ auf die Tagesordnung der jüngsten Ratssitzung gesetzt worden. Das wurde zwar von der Politik bemäkelt, aber es gebe ja schließlich auch nichts zu beschließen, erklärte die Bürgermeisterin. Ohnehin seien Fristen derzeit kaum ein Thema, denn es gebe keine Eile. Um das Ergebnis der Debatte vorweg zu nehmen: Wer immer das Grundstück der 1938 zerstörten Kalkarer Synagoge kauft, falls es überhaupt veräußert wird, kann es nicht bebauen, ohne sich mit der Stadt und dem Denkmalschutz abzustimmen.