Nach Anwohner-Protest Flüchtlinge sollen in Kalkar in Miet-Containern wohnen

Kalkar · Die Kalkarer Politik setzt auf dezentrale Unterbringung, die Wohnungen reichen aber aktuell nicht aus. Eine oder mehrere Gemeinschaftsunterbringungen sind nötig.

 Einige Kommunen setzen bei der Unterbringung auf Container.

Einige Kommunen setzen bei der Unterbringung auf Container.

Foto: dpa/Jens Büttner

Die Sorge von Anwohnern war wohl vorerst unbegründet: Weder in Kehrum, noch in Altkalkar wird es in nächster Zeit eine zentrale Flüchtlingsunterkunft als auf Dauer angelegten Neubau geben. Ohnehin hatte die Kalkarer Politik sich immer schon mit großer Mehrheit  für eine dezentrale Unterbringung ausgesprochen. Allerdings sind alle angemieteten Wohnungen voll belegt. Es gibt keine Reserven mehr, dafür aber neue Zuweisungen durch die Bezirksregierung. Jetzt wurde eine Übergangslösung gefunden, mit der alle einverstanden sind: In der jüngsten Kalkarer Ratssitzung wurde beschlossen, keine zentrale Einrichtung für  Flüchtlinge und Asylsuchende zu  bauen, sondern gebrauchte Container anzumieten. Wo die aufgestellt werden können, steht allerdings noch nicht fest.