Kreis Kleve Querbeat-Festival: Volksmusik ausgeschlossen

Kevelaer · Die Vorbereitungen für das Querbeat-Festival laufen auf Hochtouren. Einen Tag vor dem Auftritt der Profis, unter anderem stehen alte Bekannte wie "Bosse" auf der Bühne, zeigen Nachwuchsbands ihr Können.

Kaum ist das Courage vorbei, steht bereits ein weiteres Festival in den Startlöchern. Am Freitag, 26., und Samstag, 27. August, findet in Kevelaer zum dritten Mal das Querbeat-Festival statt. "Wir setzen bewusst auf familiäre Atmosphäre, betont Organisator Torsten van de Loo vom Kulturverein "Impuls". "Wir sind ein kleines Festival und wollen es auch bleiben."

Neben "Bosse" sind unter anderem auch "Lauter Leben" und "Prime Circle" mit dabei. Mindestens genauso wichtig wie das Hauptfestival am Samstag ist der Freitag. Dann präsentieren sich Nachwuchsbands aus der Region. Für die heißt es dann, zum ersten Mal auf einer großen Bühne vor viel Publikum zu spielen.

Sich auf der Bühne mit einer professionellen Lichtshow präsentieren zu können, das ist für die Nachwuchsband eine großer Reiz. Mit dabei sind in diesem Jahr "Milford Sound", "KingPin", "Flash Forward", "Square Inch" und "Dollars'n'Dimes". Die Bands können ihre selbst geschriebenen und performten Songs der harten Prüfung durch das Publikum unterziehen.

Als Belohnung erwarte sie ein Mitschnitt des Konzerts. "Damit können sich die Bands unter anderem bei Plattenfirmen bewerben", sagt van de Loo. Vorgestellt haben sich in diesem Jahr 50 Bands aus dem gesamten Bundesgebiet und zusätzlich zehn vom Niederrhein. Voraussetzung sind selbst komponierte und selbst getextete Stücke.

Da möglichst ein breites Publikum erreicht werden soll, sind extreme Musikrichtungen wie Thrash Metal und Volksmusik ausgeschlossen.

Weite bekannt

Selbst über die Grenzen hinweg hat sich der Nachwuchswettbewerb herumgesprochen. Bewerbungen aus Österreich und der Schweiz waren auch dabei. Van de Loo setzt aber auf das ursprüngliche Konzept, dass das NuQuerbeat vor zwei Jahren aus der Wiege hob: Gerade Bands aus der unmittelbaren Region sollen eine Chance erhalten. So reicht der Radius der diesjährigen Bands von Issum über Kevelaer bis nach Goch. Die Jury wählte die fünf besten aus.

Eine Band aus dem vergangenen Jahr hat es geschafft, die Organisatoren besonders zu überzeugen: Die Babes in Brazil spielten 2010 beim NuQuerbeat und sind in diesem Jahr als Opener für das Hauptfestival verpflichtet worden. Auch die Band, die in diesem Jahr besonders gut ankommt und Musikqualität beweist, darf im nächsten Jahr beim Querbeat dabei sein.

Info Mehr Infos zu den beiden Festivaltagen gibt es auch unter .

(RP/jul)