23-Jähriger gestorben: Polizei findet Handy nach tödlichem Unfall im Kreis Kleve

23-Jähriger gestorben : Polizei findet Handy nach tödlichem Unfall im Kreis Kleve

Ein 23 Jahre alter Mann aus Kleve ist am Heiligabend in Till-Moyland mit seinem Auto vor einen Baum geprallt und ums Leben gekommen. Warum er von der Straße abkam, ist noch unklar. Allerdings fand die Polizei bei dem zerstörten Wagen ein eingeschaltetes Handy.

Ein 23 Jahre alter Mann aus Kleve ist am Heiligabend gegen 19.58 Uhr auf der Sommerlandstraße in Till-Moyland mit seinem Wagen tödlich verunglückt. Der Klever war aus Till kommend in Richtung Kleve unterwegs, als er zwischen Moyländer Allee und Altem Kirchweg offenbar in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen verlor und frontal mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Straßenbaum prallte. Der Fahrer erlag nach Einschätzung der Polizei und der Feuerwehr kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen.

Über den Notruf 110 gemeldet hatte den Unfall eine 25 Jahre alte Frau aus Bedburg-Hau. Sie war mit ihrem Pkw zuerst in Trümmerteile des verunglückten Fahrzeuges gefahren. Dann erst sah sie den in den Baum gerasten Seat Leon. Zwar versuchte die 25-Jährige noch, dem Fahrer des Wagens zu helfen. Doch sie kam schon zu spät. Der Mann war bereits an seinen Verletzungen gestorben. Opferschutzbeamte der Polizei betreuten die Ersthelferin.

Trümmerfeld am Unfallort

Der Unfallort glich nach Aussagen eines Sprechers der Feuerwehr Bedburg-Hau einem Trümmerfeld: Etwa 50 Meter von dem Unfall-Pkw entfernt habe ein Rad des Wagens gelegen. Den Motorblock des verunglückten Autos fanden die Brandbekämpfer 25 Meter entfernt vom Wrack.

Über die Ursache des tödlichen Unfalls kann nach Aussagen eines Polizeisprechers bislang nur spekuliert werden. Witterung und Straßenverlauf seien eigentlich auszuschließen, so erklärte der Beamte. Auch Alkohol habe der tödlich Verunglückte offenbar nicht getrunken. Allerdings hätten die Ermittler an der Unfallstelle ein Handy gefunden, das eingeschaltet war.

Neben den 30 freiwilligen Feuerwehrleuten aus der Gemeinde Bedburg-Hau waren bei dem Verkehrsunfall an der Sommerlandstraße auch ein Rettungswagen, Streifenbeamte der Polizei und ein Notarztwagen im Einsatz. Die Straße blieb für die Bergungsarbeiten, die bis etwa 22.30 Uhr dauerten, in beide Richtungen gesperrt.

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(dido)
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