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Kleve: Pläne für Hochschulbau bewertet

Kleve : Pläne für Hochschulbau bewertet

Der Kreis Kleve arbeitet mit Hochtouren daran, das Gebäude der neuen Hochschule Rhein-Waal in Kleve am Hafen hochzuziehen. Über 150 Millionen Euro sind für den Bau veranschlagt, in dem Hörsäle, Mensa und vor allem auch Labore und Seminarräume und nicht zuletzt die Hochschulverwaltung ihr Zuhause haben werden.

Nach der europaweiten Ausschreibung eines Wettbewerbs zur Planung der Hochschule bewertete jetzt im Maywald-Saal des Kreishauses die Empfehlungskommission die von den ausgewählten, teilnehmenden Büros vorgelegten Konzeptentwürfe.

"Es folgt jetzt eine 14-tägige Anhörungsfrist, die nach dem Gesetz vor einer definitiven Entscheidung abgewartet werden muss. Nach Abschluss des Anhörungsverfahrens wird eine Entscheidung erfolgen", sagte gestern Landrat Wolfgang Spreen.

Spätestens in der zweiten Augusthälfte werden dann das Ergebnis des Wettbewerbs öffentlich bekannt gegeben und die siegreichen Beiträge und Modelle im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt, sagte Kreissprecher Eduard Großkämper gestern.

Hochschule und Wirtschaft verzahnen — das hat sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) der Stadt Kleve auf ihre Fahnen geschrieben.

"Wir arbeiten schon jetzt an einem Konzept, wie man Hochschule und Technologiezentrum in Kleve miteinander verzahnen kann", sagt Kleves Wirtschaftsförderer Rudolf Röhrl. Seit Anfang Februar bestünde jetzt die Kooperation der Hochschule mit der Klever WfG. Er habe inzwischen auch Kontakt zu den Eignern der Gebäude der ehemaligen Klever XOX-Fabriken, die mit dem baldigen Bau der Hochschule eine ganz andere Bedeutung bekommen.

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"Dabei werden wir auch diskutieren müssen, wie wir den Technologietransfer in diese Gebäude organisieren müssen", so der Wirtschaftsförderer, der überzeugt ist, dass im Technologie-Zentrum und im XOX-Gebäude sich aus der Hochschule gründende Betriebe eine Heimat finden können.

(RP)