Niederrhein: Pflanzenmarkt der Zukunft

Niederrhein: Pflanzenmarkt der Zukunft

Landgard in Herongen hat nach monatelangem Umbau einen "Cash&-Carry"-Markt eröffnet. Alle Prozesse bei der Vermarktung sollen mit neuer Technik optimiert werden. Nur der erste Schritt im 31 Märkte umfassenden Netz.

Landgard in Herongen hat nach monatelangem Umbau einen "Cash&-Carry"-Markt eröffnet. Alle Prozesse bei der Vermarktung sollen mit neuer Technik optimiert werden. Nur der erste Schritt im 31 Märkte umfassenden Netz.

Nach monatelangen Umbauarbeiten hat Landgard in Herongen den ersten neuen Landgard "Cash & Carry Zukunftsmarkt" eröffnet. Laut Vorstandsvorsitzendem Armin Rehberg ist der neue Markt nur der Anfang. Das Marktnetz mit 31 "Cash & Carry Märkten", verbunden über den Rundverkehr, sei mit einem Umsatz von mehr als 280 Millionen Euro im Jahr 2017 "das Herzstück unserer fachhandelsorientierten Vermarktung insbesondere der nationalen und regionalen Produktion unserer Mitgliedsbetriebe". In den kommenden Monaten gelte es, neue Ideen, Prozessabläufe und Technologien im laufenden Betrieb zu testen.

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Günther Esser, Bereichsleiter Fachhandel und verantwortlich für die Landgard "Cash & Carry Märkte" der Region West, gibt einen Vorgeschmack darauf, was Kunden im neuen Zukunftsmarkt erwartet: "Wir haben zahlreiche Einzelmaßnahmen umgesetzt, die den Sichtkauf von Blumen und Pflanzen auf ganz neue Art präsentieren. Außerdem haben wir hinter den Kulissen alle Prozesse analysiert, optimiert und verschlankt. Ziel der umfassenden Weiterentwicklung im Pilotmarkt war es, alle Abläufe für unsere Erzeuger und Kunden reibungsloser, komfortabler und zukunftsfähig zu machen und das Einkaufserlebnis emotional, modern und kundenfreundlich zu gestalten." Attraktive Sichtachsen, eine optimierte Wegeführung, eine energieeffiziente und zugleich angenehme Beleuchtung sowie ein neu gestalteter Eingangsbereich der Kundenladehalle und des Atriums sollen für ein modernes, kundenfreundliches Einkaufserlebnis sorgen. Neue Namen und Logos für einzelne Marktbereiche, wie "Pflanzenmarkt" für den Topfmarkt und "Trendways" für die Floristik, erleichtern die Orientierung im Markt.

Am Ende zahlen die Kunden nun alles bequem zusammen an einer neuen Zentralkasse. Dank energieeffizienter LED-Beleuchtung und Recycling-Stationen könnten jährlich rund 170 Kilogramm Kohlendioxid-Emissionen eingespart werden, heißt es. In der Frage "Stationär oder digital?" heiße es "sowohl - als auch". Dazu hat die Erzeugergenossenschaft einen neuen Business-Point geschaffen, der mit Sitzgelegenheiten, einem schwarzen Brett und iPads mit Zugriff auf die Landgard- Webshops als Kommunikationspunkt im Markt dient. Darüber hinaus hat die Integration digitaler Themen eine wichtige Rolle bei der Neukonzeption eingenommen. Digitale Bausteine wie der WhatsApp-Service des Landgard-Fachhandels, der Webshop, die Webshops von Bloomways und von Trendways sowie das Bildportal mit mehr als 70.000 Fotos wurden noch stärker eingebunden. Neuer Baustein ist die Integration des Gartenbaubedarfs als Shop-in-Shop.

(RP)