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Kleve: Pfarrer em. Fritz Leinung mit Kisters-Preis geehrt

Kleve : Pfarrer em. Fritz Leinung mit Kisters-Preis geehrt

Zum Kolpinggedenktag mit der Verleihung des Karl-und-Maria-Kisters-Preises waren 160 Mitglieder der Kolpingsfamilie Kleve gekommen.

Nach einer Eucharistiefeier in der Stiftskirche, zelebriert vom Diözesanpräses des Kolpingwerkes, Franz Westerkamp, konnte Vorsitzender Norbert Maas mit einem Zitat des selig gesprochenen Adolf Kolping das Frühstück im Kolpinghaus eröffnen.

Der Diözesanpräses, seit einem Jahr im Amt, freute sich, auch in Kleve die Vielfalt des Kolpingwerkes zu erleben. Er wies auf das große Ereignis, nämlich den 200. Geburtstag von Adolf Kolping, im kommenden Jahr hin. Auch die Kolpingsfamilie Kleve feiert in 2013 ihr 150-jähriges Bestehen. Norbert Maas sagte, das Ziel sei es, bis dahin 500 Mitglieder zu haben. Jetzt konnten wieder 39 neue Mitglieder aufgenommen werden.

Präses Michael Rübo segnete die Kolpingabzeichen und sprach von einem "großen Schatz", den man nun trage. Dann wurden für 60-jährige Treue zum Kolpingwerk Heinz-Josef Albers, Robert Kisters und Heinrich Zylstra geehrt. Ebenfalls galt Josef Robertz und Paul Hoenselaer der Dank für 65 Jahre. Der Vorsitzende händigte ihnen eine Jubiläumsurkunde aus. Wilhelm Flinterhoff vom Kolpinghaus erklärte, dass in 2003, zum 80. Geburtstag von Karl Kisters, die Kolpingsfamilie und der Verein Kolpinghaus jährlich die Vergabe des Karl-und-Maria-Kisters-Preises beschlossen habe. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Der diesjährige Preis werde an Pastor Leinung vergeben "für das von ihm in vielen Jahren gezeigte außergewöhnliche Engagement für Mitmenschen, die nicht selten als Randgruppen der Gesellschaft bezeichnet werden".

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Die Laudatio hielt Vize-Bürgermeister Joachim Schmidt. Pfarrer Leinung habe nicht nur gepredigt, sondern den Anspruch der Nächstenliebe und Barmherzigkeit auf die heutige Zeit übertragen. "Pfarrer Leinung war und ist mildtätig, er kann Gleichgesinnte um sich scharen und sagen: macht mal, ich vertraue Euch, Ihr werdet es wohl richten." So habe er immer wieder kleine Steine ins Wasser geworfen, und auf der Oberfläche breiteten sich die Kreise aus. Der Ehrenbürger der Stadt Kleve sei ein überaus würdiger Preisträger, ein Vorbild für die Mitmenschen.

(RP/rl)