Kleve: PETA kritisiert die Stadt Kleve

Kleve: PETA kritisiert die Stadt Kleve

Die Stadt Kleve bietet für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien auch das Angeln von Fischen an. Die Tierschutzorganisation "PETA" hatte sich Ende März schriftlich an die Stadt gewandt und gebeten, das Angeln aus dem Ferienprogramm zu streichen.

Die Stadt Kleve antwortete nun, dass sie in Kooperation mit dem örtlichen Angelsportverein auch künftig an dem Ferienangebot festhalte. "Wir bedauern die Entscheidung der Bürgermeisterin, das Angeln im Kinderferienprogramm zu belassen", sagte Tanja Breining, Meeresbiologin und Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA.

Die Stadt Kleve teilte mit, nach eindringlicher Auseinandersetzung mit der Thematik sei sie dem Begehren der Tierschutzorganisation nicht nachgekommen. Es obliege der Entscheidung der Eltern, ob sie die Tätigkeit des Angelns aus ethischen, moralischen Gründen für ihre Kinder für geeignet halten oder nicht. Da es sich beim Angeln nicht um eine gesetzeswidrige Sportart handele, bestehe nicht die Notwendigkeit einer Reglementierung der Vereinsaktivitäten durch die Stadt Kleve. Es werde darauf geachtet, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen erfüllt seien. Die gefangenen Fische würden zudem - entgegen der Annahme von PETA - von den Kursteilnehmern und ihren Familien verzehrt.

(dido)