Bei Tagesmutter infiziert Kleinkind aus Rees mit Omikron-Variante im Krankenhaus behandelt

Kreis Kleve · Der Omikron-Ausbruch im Kreis Kleve geht offenbar im Kern auf eine Hochzeitsgesellschaft zurück, die die Variante aus Südafrika an den Niederrhein gebracht hat. Kinder wurden von einer infizierten Tagesmutter angesteckt.

 Die Kinder-Impfungen im Kreis Kleve beginnen am 17. Dezember.

Die Kinder-Impfungen im Kreis Kleve beginnen am 17. Dezember.

Foto: picture alliance / Laci Perenyi/Laci Perenyi

Landrätin Silke Gorißen hat am Donnerstagabend im Kreistag einen Einblick in die Entwicklung der Omikron-Variante im Kreis Kleve gegeben. „Die Labore sind aktuell massiv überlastet, die Rückmeldungen dauern lange“, sagte Gorißen. Derzeit werden 23 Fälle gezählt, die mit einem Omikron-Ausbruchsgeschehen zusammenhängen. „Bei den Fällen gehen wir ziemlich sicher davon aus, dass diese Menschen mit der Omikron-Variante infiziert sind“, sagte Gorißen. Noch gebe es nicht viele belastbare Informationen zur Mutation. „Wir gehörten ja mit zu den ersten Kreisen, in denen sich Verdachtsfälle bestätigt haben“, sagte Gorißen. „Nach allem, was wir mitbekommen, gehen wir aber davon aus, dass sich Omikron schneller verbreiten könnte als das bei anderen Varianten bisher der Fall war“, sagte sie. „Wir sehen, wie hoch die Anzahl der betroffenen Personen pro Fall war und wie zügig das ging“, sagte Silke Gorißen.