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Nikolaus mit der Kutsche in Kranenburg

Kranenburg : Nikolaus mit der Kutsche in Kranenburg

Zahlreiche Besucher auf dem 29. Kranenburger Nikolausmarkt. Handgemachte Krippen waren ein Hingucker. Von niederländischem Pindakaas über deftige Leberwurst bis zur süßen Kirschmarmelade mit buntem Rahmenprogramm.

Er hat an Charme nichts verloren, der Nikolausmarkt in Kranenburg, der am vergangenen Wochenende bereits zum 29. Mal seine vorweihnachtlichen Türen öffnete. Dabei ließen sich die zahlreichen Besucher gleich beim Eintritt in die Mühlenstraße von dem besonderen Flair und vielfältigen Angeboten gefangen nehmen. Dort lockten nämlich zahlreiche Stände mit vielen handgefertigten Auslagen, kamen die Besucher angesichts der handgefertigten Waren aus dem Staunen nicht mehr heraus. Natürlich zog auch der Duft der legendären Bratwurst ebenso durch die Straße mit ihrem stimmungsvollen Ambiente wie der Geruch von Glühwein oder Punsch.

Herzhaft deftig die hausgemachte Leberwurst, süß der Bienenhonig sowie die Kirschmarmelade. Nicht zu vergessen, der holländische Pinterkaas der an die unmittelbare Nachbarschaft zu den Niederlanden erinnerte. Kurzum: An kulinarischen Genüssen fehlte es jedenfalls nicht auf diesem, mit viel Liebe zum Detail hergerichteten, vorweihnachtlichen Markt, der sich auch auf dem Museumsvorplatz erstreckte. Eindrucksvoll waren unter anderem die handgemachten Krippen, die gleichfalls die Besucher daran erinnerten, dass es bis zum Heiligen Abend wohl nicht mehr so lange dauern kann und auch die verschiedenartigen Vogelhäuschen waren ein deutliches Indiz dafür, dass die Winterzeit unmittelbar bevor steht.

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Wem es auf der Mühlenstraße, nach dem er den weihnachtlichen Klängen des Musikvereins Zyfflich, der ASG Nütterden sowie des Musikverein Kranenburg auf der Musikbühne gelauscht hatte zu kalt wurde, den erwartete im warmen Bürgerhaus eine Fülle von Geschenkartikeln und Geschenkideen aller Art, die vielfach von Hobbykünstlern gefertigt und angeboten wurden. Und während dort der Ehemann oder Freund Ausschau nach dem passenden Schmuck für seine Angebetete hielt, bewunderte die Ehefrau/Freundin bereits einen Seidenschal oder liebäugelte mit Glas- und Tiffanyartikeln. Viel Kaufinteresse erregten auch Keramikfiguren an, die unter anderem mit einem lustigen Wichtelgesicht bemalt worden waren. Natürlich fehlten Filzpantoffel ebenso wenig wie Mineralien, Steine und Ketten, die Paul Rodermond aus Bedburg-Hau ausgelegt hatte.

Damit die Erwachsenen in Ruhe weitere Kunsthandwerke bestaunen konnten, nahm auf der Bühne den Bürgerhauses Stefan de Jong vom Jugendfreizeitheim "Train-Stop" mit seinem Team die jüngsten Besucher in seine Obhut, um mit ihnen in einer kreativen Ecke bunte Dinge zu basteln.

Höhepunkt des Marktes war natürlich der Besuch des Nikolaus und seinem Gesellen, dem Knecht Ruprecht, den strahlende Kinderaugen empfingen. Und die leuchteten umso mehr, als sie aus seinen Händen die prall gefüllte Nikolaustüte erhielten. Sie war gespendet von der Gemeinde Kranenburg und dem Verkehrsverein, die erneut einen Nikolausmarkt organisiert hatten, der auf eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit einstimmte. Wie hatte Bürgermeister Günter Steins doch gleich bei der Eröffnung des Marktes den Nikolaus treffend mit dem Weihnachtsmann verglichen: Während der Nikolaus noch heute für Solidarität stehe, stände der Weihnachtsmann vermehrt für Konsum.

(RP)