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Kranenburg: Neujahrswanderung mit vier Auszeichnungen

Kranenburg : Neujahrswanderung mit vier Auszeichnungen

Nicht Daisy, das Sturmtief vom Wochenende, sondern die Geschwister Anna und Christina van Heukelum aus Nütterden sowie das Ehepaar Elisabeth und Werner Stalder standen im Mittelpunkt der Neujahrswanderung in Kranenburg.

"Es entspricht einer Tradition, aus Anlass der Neujahrswanderung verdiente Mitbürger zu ehren und ihr besonderes Engagement zu würdigen", so Kranenburgs Bürgermeister Günter Steins vor rund 300 Gästen der niederrheinischen Kaffeetafel. "Daher freue ich mich, zunächst die Erfolge zweier Sportlerinnen aus dem Bereich der Leichtathletik hervorheben zu dürfen", so Steins weiter und skizzierte kurz die Karriere von Anna und Christina van Heukelum.

Beide gehören den Leichtathleten in Nütterden an. Dabei hob er auch deren Trainer Dr. Rolf Nippoldt hervor. Denn er habe das Fundament gelegt. "Diese Leistungen im leichtathletischen Bereich könnten der Gemeinde Kranenburg durchaus Ansporn sein, die Trainingsvoraussetzungen vor Ort zu optimieren", so Steins mit Blick auf den neu aufgelegten Sportentwicklungsplan. Urkunde, Kranich und Blumen erhielten neben den Geschwistern van Heukelum auch das Ehepaar Elisabeth und Werner Stalder für ihr soziales Engagement für Anatuya. Das traditionelle Lesezeichen zur Kranenburger Neujahrswanderung wurde von der Kunsthistorikerin Sharon Ebbers entworfen, die mit ihrem Mann in Nütterden eine Kunstgalerie betreibt. Das Lesezeichen zeigt eine frühmorgendliche niederrheinische Landschaft und entstand im Original in Tusche.

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Sorge wegen Gesamtschule

Die Kaffeetafel ist für den Bürgermeister zudem eine geeignete Plattform, neben den obligatorischen Neujahrswünschen seine Gedanken zu äußern. "Mir macht die zurzeit geführte Debatte um die Gesamtschule in Kleve ein wenig Sorge. Denn ich habe den Eindruck, dass die guten Ausbildungs- und Fördermöglichkeiten unserer Hanna-Heiber-Schule in der Diskussion zu kurz kommen Es ist auch nicht zielführend, diese Diskussion den Ideologen zu überlassen. Wer eine Hauptschule als Restschule tituliert, disqualifiziert sich für eine schul-fachliche Debatte. Gegen eine grundsätzliche Bildungsdiskussion ist nichts einzuwenden, sie ist sogar notwendig", sagte Steins.

Dabei solle die Diskussion fair, sachlich und argumentativ geführt werden. "Wir werden uns bemühen, in unserer Gemeinde den Standort für eine Sekundarschule zu erhalten. Die Hanna-Heiber-Schule ist gut, zukunftsfähig und die einzige Hauptschule im Kreis Kleve, die eine positive Schüler-Zuwachsrate aufweist, so Steins.

(RP)