Kleve : Neue Cellina-Ausgabe erscheint im November

Heft Nummer 68 bietet Heimatgeschichten aus Kleve auf 28 Seiten. Unter anderem geht es um 75 Jahre Kriegsende, aber auch um „Hermannia“ Kellen.

(RP) Die 68. Ausgabe der Cellina-Zeitschrift liegt vor und kann ab dem 14. November in den Geschäften in Kellen und im Klever Buchhandel wie im Lotto-Toto Geschäft an der Münze zum üblichen Preis von vier Euro gekauft werden. In der neuen Ausgabe sind die Themen dabei breit gestreut.

75 Jahre nach Kriegsende erinnert Herbert Drießen an die Evakuierungen in Kellen und Kleve und nennt diesen Artikel „Ungewollte Reisen“.  Die schon in der vergangenen Ausgabe begonnene Serie „Kindheiten“ hat Jürgen Bleisteiner fortgesetzt mit drei weiteren Beispielen aus den 1930er und 40er Jahren. Bleisteiner lässt vor dem Hintergrund, dass die Auferstehungskirche am 27. Dezember entwidmet wird, sieben Personen zu Wort kommen, die in besonders emotionaler Weise ihre Erinnerungen an die Kirche erzählen: „Für Kellen geht ein Zentrum religiösen Daseins, ein Stück Heimat mitten im Herzen von Kellen verloren“, heißt es in der Einleitung.

Wolfgang Dahms führte anlässlich der familieninternen Geschäftsübergabe ein Gespräch mit den Physiotherapeuten Hans-Josef und Nils Arping. „Im Gespräch“ ist, wie sollte es anders sein, auch der neue Bürgermeister Wolfgang Gebing, den Jürgen Bleisteiner unmittelbar nach der Stichwahl aufsuchte. Manfred Kotters von der Rheinischen Post war dabei, als der Wohnpark im Uniongelände eröffnet wurde. Manfred Driever stellt in dieser Cellina-Ausgabe eine Suchaufgabe; ein Foto, das Schüler anno 1925 zeigt, findet vielleicht Menschen, die ihre Eltern oder gar Großeltern wiedererkennen. Schreiben mit Fundsachen leitet die Cellina-Redaktion weiter.

Fast sieben Seiten lang, reichhaltig bebildert mit Fotos aus Festschriften und aus dem Archiv von Georg Stevens ist der Artikel zum 100-jährigen Bestehen der DJK „Hermannia“ Kellen, den Jürgen Bleisteiner verfasst hat. Klar, dass dieser Rückblick im Zentrum der Ausgabe von Cellina steht. Das Deckblatt der 68. Ausgabe weist schon in aller Deutlichkeit darauf hin.

Für Freunde der Mundart erzählt Anneliese Tönnissen erzählt zwei Geschichten, die zu dieser Jahreszeit passen. Und Herbert Drießen steuert in „Schänzer“-Hochdeutsch eine Geschichte aus seinem (früheren) beruflichen Alltag bei.

Einige Hinweise auf geplante Veranstaltungen, die hoffentlich stattfinden können, sind ebenfalls auf den 28 Seiten des neuen Cellina-Heftes zu finden. Weitere Informationen zum Verein im Internet unter: www.cellina.de