Kleve: Neue Planung für das Umfeld der Stadthalle

Kleve: Neue Planung für das Umfeld der Stadthalle

Der Umwelt- und Verkehrsausschuss tagt am morgigen Donnerstag, 11. Mai, im Interimsrathaus in Kleve.

Nach der neuen Planung für das Stadthallenumfeld sollte die Straße entlang des Kanals aufgelöst und durch einen Fuß- und Radweg ersetzt werden, an der Lohstätte sollte ein Platz entstehen, es sollte eine Außengastronomie möglich werden. Die Parkplätze von der Stadt aus gesehen vor der Stadthalle sollten komplett neu organisiert werden, die hinter der Stadthalle ebenfalls. Dafür war das Fällen von mehreren Bäumen und das Anpflanzen neuer Bäume im Plan inbegriffen. Das stieß nicht auf ein ungeteiltes Echo in der Politik.

Inzwischen hat der Fachbereich diese Planung überarbeitet. Im Umwelt- und Verkehrsausschuss, der am morgigen Donnerstag im Interimsrathaus der Stadt Kleve um 17 Uhr im Raum 005 tagt, wird diese Planung vorgestellt. "Das Hauptaugenmerk der alten Planungen war insbesondere auf das Parken gerichtet. Alternativ hierzu hat der Fachbereich 66 eine Variante erarbeitet, die sowohl den Erhalt von Baumstandorten berücksichtige, als auch eine Aufenthaltsqualität, also Platzcharakter, im Bereich der Lohstätte in Höhe der Gastronomiebetriebe schaffen soll. Zusätzliche Fahrradabstellplätze würden darüber hinaus auch vorgesehen", erklärt der Fachbereichsleiter Tiefbau, Bernhard Klockhaus.

Zuvor wird das Team von Geo 3 über die Umweltbilanz von Rasenplätzen berichten. Die Diskussion war aufgekommen, weil für die neuen Plätze im künftigen Sportzentrum Oberstadt die Pappeln rund um die alten Fußballplätze gefällt werden sollten, weil diese durch Kunstrasenplätze ersetzt werden sollen und diese sich nicht mit dem Herbstlaub der Pappeln vertragen würden. Deshalb sollte einmal, so forderte es im Umwelt- und Verkehrausschuss im März, über die Umweltbilanz von Kunstrasenplätzen berichtet werden. Zumal in den Niederlanden kürzlich 100 Kunstrasenplätze auf Krebsgefahr untersucht wurden, das untersuchte Granulat dort aber die Grenzwerte deutlich unterschritt.

Geo 3 ist ein Planungsteam aus dem Klever Land, das unter anderem das Stadion des 1. FC Kleve am Bresserberg neu gestaltet hat.

(RP)
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