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Neue Läden eröffnet: Viel Süßes in Kleves Fußgängerzone

Neueröffnungen : Viel Süßes in Kleves Fußgängerzone

Mitten in der Stadt öffneten jetzt mit „Tea House“ und „Sweet Smiley“ zwei weitere Läden. Angeboten werden hier vor allem Produkte mit reichlich Zucker.

Eine 20 Meter lange Menschenschlange bei einer Ladeneröffnung deutet daraufhin, dass die Geschäftsidee wohl nicht die schlechteste ist. So war es am Montag an der Hagsche Straße mitten in der Klever Innenstadt zu beobachten. Dutzende junge Leute warteten geduldig vor dem „Tea House“ darauf, von Betreiber Van trung Pham eine Bubble-Tea-Variante serviert zu bekommen. Der Vietnamese hat in der Schwanenstadt nun die vierte Filiale seines Teeladens eröffnet. Wobei der angebotene Tee nur wenig mit dem zu tun hat, was nicht mehr jugendliche Klever bislang gekannt haben dürften. Die angebotenen Getränke schmecken vor allem süß, aber das eigentlich ungewohnte sind die namensgebenden Bubbles, zugesetzte farbige Kügelchen aus Speisestärke, die zerplatzen, wenn man darauf beißt.

98 Varianten weist die Getränkekarte des „Tea House“ auf, sie reicht vom Milch-Tee über Früchte-Tee, puren Tee, Milch, Fruchtmilch und Frucht-Joghurt bis zu Slush-Eis-Getränken, jeweils in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Alles kann mit und ohne Zucker sowie Eis bestellt werden und in vierfachen Abstufungen dieser Zutaten. Ein halber Liter kostet 3,30 Euro bis 4 Euro, für die XL-Variante mit 700 Millilitern sind 3,80 Euro bis 4,50 Euro fällig – so genannte Toppings kommen extra.

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Das Geschäft hat Pham von seinem Vater gelernt, der vor zehn Jahren in Leipzig mit Bubble-Tea angefangen hat. Weitere Filialen betriebt der Vietnamese in Neuss, Moers und Hilden. Davon, dass in diesen Tagen Lucca Teller und Florian Kegel ebenfalls ein Geschäft für Bubble Tea eröffnen wollen, hat Van trung Pham noch nichts gehört. Sorgen bereitet es ihm nicht, obwohl der Laden der Konkurrenz, sobald er an der Kirchstraße 3 öffnet, nur wenige Meter entfernt liegen wird.

Ähnlich sieht das auch Saloua Makhloufi, die wenige Meter weiter die Hagsche Straße hinab am Dienstag ihren Süßwaren-Laden „Sweet Smiley“ eröffnet hat. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, sagt sie mit Blick auf die „Süßwarenfabrik“, die Anfang Juni wiederum eine kurzes Stück die Stadt hinab, an der Großen Straße, eröffnen möchte. Makhloufi war bis Juni 2020 noch in der Hotelreinigungsbranche tätig, dann brach die Corona-Krise voll durch. Also sattelte sie um und machte ihren ersten „Sweet Smiley“-Laden auf. Die am Dienstag in Kleve eröffnete ist nun bereits Makhloufis vierte Filiale, bald will sie eine fünfte in Dinslaken hinzunehmen. Angeboten werden bei „Sweet Smiley“ unter anderem nicht-alkoholische Getränke, Knabbereien wie Chips sowie Süßes aller Art wie Plätzchen, Tafel-Schokolade, Schokoriegel und Pralinen, oftmals als Restposten bekannter Marken.