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Neue Kampagne für Sicherheit im Straßenverkehr in Kleve

Verkehr im Kreis Kleve : Neue Kampagne soll für Verkehrssicherheit werben

Der Mindestabstand zwischen überholendem Auto und Radfahrern wird oft nicht eingehalten, sagen Experten und wissen Radfahrer. Mehr Öffentlichkeitsarbeit sei nötig.

(lukra) Der Kreis Kleve soll eine neue Öffentlichkeitskampagne für Sicherheit im Straßenverkehr bekommen. Ein Antrag der CDU-Kreistagsfraktion für die Sitzung des Ausschusses Bauen, Entsorgung, Verkehr und Infrastrukturplanung stößt offenbar auch bei der Kreisverwaltung Kleve auf Zustimmung. So heißt es in der Vorlage der Landrätin: „Die Kreispolizeibehörde begrüßt die Durchführung einer gemeinsamen öffentlichkeitswirksamen Kampagne zur Steigerung der Sicherheit Radfahrender im Kreisgebiet von Polizei, Verkehrswacht und Kreisverwaltung.“

Die Fraktion hatte die Erarbeitung einer Öffentlichkeitskampagne für mehr Sicherheit für Radfahrende beantragt. Darin wird die Kreisverwaltung gebeten, in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde und der Kreisverkehrswacht Kleve aktiv für mehr Fairness im Straßenverkehr, hier insbesondere für die Einhaltung notwendiger und auch vorgeschriebener Mindestabstände beim Überholen von Radfahrenden,  zu werben.

Hintergrund des Antrags ist die Novelle der Straßenverkehrsordnung, in der die Mindestabstände von 1,50 bis zwei Meter beim Überholen oder Begegnen von Radfahrenden festgeschrieben wurden. „Leider ist jedoch erkennbar, dass diese Abstände, die der Sicherheit der Radfahrer dienen, weiterhin oft unterschritten werden“, heißt es von der CDU. Aus diesem Grund solle verstärkt auf die neue Regel „Abstand halten!“ aufmerksam gemacht werden. „Die gemeinsame Nutzung des Verkehrsraums erfordert eine gegenseitige Akzeptanz und Rücksichtnahme im Straßenverkehr“, sagt Paul Düllings, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. „Vor allem im Kreis Kleve, in dem besonders viel Fahrrad gefahren wird, ist das Einhalten von Mindestabständen beim Überholen von Radfahrern zwingend erforderlich.“

(lukra)